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Wie Iron-Maiden-Zombie "Eddie" Berlin-Kreuzberg entzweit

Schön anzusehen ist Maskottchen "Eddie" der Heavy-Metal-Band "Iron Maiden" nun wirklich nicht. Offenbar haben nun Eltern in Sorge um ihre Kinder ein Werbeplakat, das ihn zeigt, überklebt - zum Unmut der Twitter-Gemeinde.

Das Cover des neuen Iron-Maiden-Albums ist in Berlin-Kreuzberg durch einen Zettel verdeckt

Zu extrem für Kinder? Das Cover des neuen Iron-Maiden-Albums "The Book of Souls" erhitzt in Berlin-Kreuzberg die Gemüter

Tiefrote Augen in schwarzen Augenhöhlen, bedrohlich gefletschte Zähne, am Hals abrinnendes Blut: Einen Schönheitspreis wird die Band  "Iron Maiden" mit dem Cover ihres neuen Albums "The Book of Souls" vermutlich nicht abräumen. Der Heavy-Metal-Band selbst dürfte dies ziemlich egal sein. Vielmehr halten sich die britischen Musiker beim in der vergangenen Woche veröffentlichen Werk einfach nur an eine gute, alte Tradition: Bislang zierte "Eddie" - Zombie-ähnliches Maskottchen der Band - schließlich jedes ihrer Alben sowie fast alle Singleauskopplungen.

So weit, so gut - könnte man meinen. In Berlin-Kreuzberg sorgte ein Eddies Konterfei zeigendes Werbeplakat hingegen für erhitzte Gemüter, wie der "Tagesspiegel" in seiner als Bildergalerie geführten Online-Rubrik "Gezettelt in Berlin" berichtet. Darin können Leser der Redaktion Fotos von skurrilen, lustigen oder auch ganz ernstgemeinten Zettelbotschaften einreichen. So wie nun in Kreuzberg der Fall.

Zombie-Maskottchen "Eddie" überklebt

Dort fühlten sich offensichtlich um das Wohl ihrer Kinder besorgte Eltern vom Anblick Eddies derart gestört, dass sie die Albumwerbung kurzerhand mit einem riesigen Zettel überklebten. Damit noch nicht genug: An die Verantwortlichen richteten sie zudem einen klaren Appell:

"In unmittelbarer Nähe befinden sich mehrere Kindergärten und eine Grundschule", heißt es in der Botschaft. Und weiter (um dem Ganzen offenbar größeren Ausdruck zu verleihen, gänzlich in Versalien geschrieben): "DIESES PLAKAT HAT HIER ALSO NICHTS ZU SUCHEN!"

Kein Verständnis auf Twitter

Langfristigen Erfolg hatte die Aktion der "Sittenwächter" allerdings nicht. Wie die Leserin dem "Tagesspiegel" demnach berichtete, wurde der überdimensionale Zettel nur wenige Stunden später bereits wieder abgerissen - und so war Eddie erneut in all seiner bedrohlichen Hässlichkeit zu sehen.

Auch auf Twitter stieß die "Verhüllungsaktion" auf kein Verständnis, wie diese Posts beispielhaft zeigen: 

Auch dem vermeintlich verständnisvollen Tweet von User "@Horrorcirdan" wohnt ein ironischer Unterton bei:

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