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Fünf Momente, in denen 2016 gar nicht so schlimm war

Alle reden vom Horrorjahr 2016 - Zeit, sich auch einmal an die guten Seiten zu erinnern. Wir haben fünf Geschichten hervorgekramt, die exemplarisch zeigen, dass dieses Jahr nicht immer schlimm und traurig war. Und wie jeder die Welt ein bisschen schöner machen kann.

Philip Martin-Nielson als Schwan Odette

Philip Martin-Nielson hat es geschafft: Als Tänzer bei der rein männlichen New Yorker Compagnie Les Ballets Trockadero de Monte Carlo tanzt er die Odette in "Schwanensee" – seine Lieblingsrolle

Das Jahr war gerade zehn Tage alt, da kam der erste Hammer: starb am 10. Januar, der Tod der Popikone bewegte Millionen. Niemand wusste damals, dass Bowie nur der erste in einer Reihe von prominenten Toten 2016 sein sollte. Bud Spencer, Leonard Cohen, Tamme Hanken, Miriam Pielhau, Guido Westerwelle, Roger Cicero - die Liste ist lang und unvollständig. Dazu noch Terror in Nizza und Berlin, ein grausamer Krieg in Syrien, die Erfolge von Rechtspopulisten in Deutschland, dem Rest Europas und in den USA mit der Wahl Donald Trumps als Höhepunkt, der Brexit - auch hier ließe sich die Aufzählung weiter fortführen.

Und so meinen zum Ende des Jahres viele, das Beste, was man über 2016 sagen könne, sei, dass es bald vorbei ist. Aber, um es mal mit Erich Kästner zu formulieren: "Wo bleibt das Positive?" 2016 war nicht nur Tod, Trauer und Terror - wir haben fünf Geschichten herausgesucht, die zeigen, dass dieses Jahr auch seine guten Seiten hatte. Nämlich immer dann, wenn Menschen aufeinander Acht gegeben und nicht nur an sich selbst gedacht haben. Und übrigens: Auch diese Sammlung ist nur ein kleiner Ausschnitt.

Lehrer schreiben rührenden Brief an Schüler

Mit elf Jahren stehen für die Schüler in Nordirland wichtige Prüfungen an - die Ergebnisse entscheiden, an welchen Schulen sie weiterlernen dürfen. Entsprechend hoch ist der Druck auf die . Die Lehrer der Hill Primary School in Lisburn legten den Testergebnissen ihrer Schüler einen bewegenden Brief bei. "In dem Umschlag findest du eine Punktzahl. Es ist eine Punktzahl, auf die du gewartet hast, aber es ist vielleicht nicht die Zahl, auf die du gehofft hast", schrieben sie darin. Die Kinder sollten sich nicht über ihre Schulleistungen definieren - egal, wie gut oder schlecht diese sind. Eine Lektion, die sich die Schüler hoffentlich länger merken als den Lernstoff.

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Mutter sponsert Pausenbrote für arme Kinder

Für eine Welle der Anteilnahme sorgte Josette Duran aus dem US-Bundesstaat New Mexico, als sie auf von ihrem Morgenritual berichtete: Jeden Tag schmiert sie zwei Pausenbrote - eines für ihren 14-jährigen Sohn, eines für seinen Freund, dessen alleinerziehende Mutter offenbar kein Geld dafür hatte. Mit ihrer Hilfsbereitschaft inspirierte die Amerikanerin viele andere, Kindern zu helfen, die sich das Essen in der Schulkantine nicht leisten können.

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Aus einem autistischen Jungen wird eine Ballerina

Die Ärzte meinten, dass er nie ein eigenständiges Leben führen können wird. Doch dann kam der Autist Philip Martin-Nielson zum Ballett - seine Rettung. Beim Tanzen braucht er nicht zu sprechen, die Bewegungen zur Musik sind seine Sprache. Heute ist Martin-Nielson 22 Jahre alt, tanzt beruflich seine Lieblingsrolle (die Odette in "Schwanensee") und sagt: "Als Tänzer lebe ich ein zu hundert Prozent unabhängiges, stabiles Leben."

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Philip Martin-Nielson als Schwan Odette

Philip Martin-Nielson hat es geschafft: Als Tänzer bei der rein männlichen New Yorker Compagnie Les Ballets Trockadero de Monte Carlo tanzt er die Odette in "Schwanensee" – seine Lieblingsrolle


Stillende Mütter kümmern sich um Baby von toter Polizistin

Lesley Zerebny war 27 Jahre alt, erst seit 18 Monaten im Polizeidienst und junge Mutter, als sie bei einem Einsatz erschossen wurde. Ihre vier Monate alte Tochter Cora wurde zu dem Zeitpunkt noch gestillt. Nach einem Aufruf eines Familienmitglieds auf Facebook schickten Mütter aus ganz Amerika Muttermilch für das Baby - eine tolle Geste!

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Krebskranker Teenager bekommt seine Traumhochzeit

Diese Geschichte ist eigentlich eine traurige. Denn Luke Blanock war unheilbar krebskrank, als er mit 18 Jahren im Februar seine Freundin Natalie heiratete. Doch seine eigene Hochzeit noch zu erleben, war für Luke schon Freude genug - und dann noch eine echte Traumhochzeit: Die Bürger seiner Heimatstadt Canonsburg in den organisierten mit Spenden, praktischer Hilfe und ihrer Anwesenheit bei der Feier ein tolles Fest für das Paar. Luke starb im August.

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