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Kölner Dom bleibt bei Pegida-Demo dunkel

Wie in Dresden wollen Pegida-Anhänger nun auch in Köln auf die Straße gehen - und wie dort setzt die Stadt ein klares Zeichen gegen die vermeintlichen Retter des Abendlandes.

  Er ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Deutschland - und soll nicht für die fremdenfeindlichen Pegida-Proteste herhalten: der Kölner Dom

Er ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Deutschland - und soll nicht für die fremdenfeindlichen Pegida-Proteste herhalten: der Kölner Dom

Am 5. Januar plant die Pegida-Bewegung eine Demonstration in Köln - und die Kölner wehren sich bereits im Vorfeld gegen den fremdenfeindlichen Aufmarsch. Wie das Erzbistum mitteilte, werde während der Proteste das Licht des Kölner Doms abgeschaltet. Das berichtet der "Express". "Die Hohe Domkirche möchte keine Kulisse für diese Demonstration bieten", sagte Dompropst Norbert Feldhoff der Zeitung.

Als Vorbild für die Idee dient demnach eine Aktion der Semperoper in Dresden. Als sich auf dem Platz vor dem berühmten Barockbau in den vergangenen Wochen bis zu 17.500 vermeintliche Retter des Abendlandes versammelten, schaltete die Verantwortlichen kurzerhand die Außenbeleuchtung aus. Zudem hisste die Oper Protest-Flaggen: "Augen auf", "Herzen auf", "Türen auf" und "Die Würde des Menschen ist unantastbar" - diese Botschaften begrüßten die Pegida-Demonstranten.

Auch in Köln soll es nicht bei der einen Aktion bleiben. Im Rahmen der Kampagne "Licht aus für Rassisten" sind die Bürger der Stadt aufgerufen, ebenfalls die Beleuchtung ihrer Häuser für den Zeitraum des Aufmarschs auszuschalten.

she

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