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Kim und Yang grinsend mit der Knarre in der Hand

Die Ginseng-Verkäuferin grinst verlegen in die Kamera, der Mann für den Auslandsaustausch fläzt sich feist im Sessel: Ein slowenischer Fotograf hat Bilder ganz normaler Nordkoreaner in ihrem normalen Alltag gemacht – in 3D.

Nordkorea - Supermarkt

Min Hye Song, 26, verkauft Ginseng. Die gesunde Knolle ist eines der Hauptexportgüter Nordkoreas.

Holen Sie ihre alten 3D-Brillen raus, die mit den rot-grünen Gläsern. Der slowenische Fotograf Matjaž Tančič hat in Nordkorea dreidimensionale Porträts ganz normaler Bürger gemacht: Elektriker, Kellner, Verkäufer. Das Besondere: Tančič durfte dazu durch das ganze Land reisen, was Ausländern meistens verboten ist. Dass die Porträtierten etwas steif wirken, liegt an der Art und Weise, wie der Fotograf seine Bilder gemacht hat. Die Menschen mussten relativ lange in einer Position verharren, damit die Stereoskopie-Fotos gelingen.

Die Menschen in ihrem Alltag

Mehr als 100 Bilder sind auf diese Weise zustande gekommen, zu sehen sind sie zurzeit bei Pekin Fine Arts in Peking. Der stern zeigt eine kleine Auswahl - sowohl in 3D als auch in 2D. Insgesamt waren an der Produktion fünf Leute beteiligt: Außer dem Fotografen noch ein Producer, zwei der in Nordkorea üblichen Guides sowie ein Fahrer. "Alle Porträts zeigen Menschen, die sich bewusst entschieden haben, fotografiert zu werden. Der Reiz dieser Bilder besteht darin, dass sie sich in ihrem ganz persönlichen Alltag haben ablichten lassen. So hat jedes Porträt seine ganz eigene Persönlichkeit", sagt der Fotograf.

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