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16-Jährige in Charité vergewaltigt

Ein Pfleger der Berliner Charité steht im Verdacht, eine junge Patientin vergewaltigt zu haben. Offenbar nutzte er aus, dass die 16-Jährige unter Narkose stand. Der Mann wurde vom Dienst suspendiert.

  Dunkle Tage an Deutschlands größter Uniklinik, der Berliner Charité

Dunkle Tage an Deutschlands größter Uniklinik, der Berliner Charité

Ein Pfleger in der Berliner Charité soll in der vergangenen Woche eine 16-jährige Patientin vergewaltigt haben. Wie die Klinik am Mittwoch mitteilte, wurde er wegen des Vorwurfs eines sexuellen Übergriffs sofort vom Dienst suspendiert.

Die Charité bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Der Pfleger soll sich in der Kinderklinik am Campus Virchow-Klinikum an dem Mädchen vergangen haben - angeblich zu dem Zeitpunkt, als die junge Patientin gerade aus der Narkose erwachte. Dem Bericht zufolge soll es nicht das erste Mal gewesen sein, dass der Mitarbeiter wegen Vergehen dieser Art aufgefallen ist.

Allerdings hat die Klinik bisher keine rechtlichen Schritte gegen den mutmaßlichen Täter eingeleitet haben. Es seien personalrechtliche Maßnahmen erfolgt, hieß es. Strafanzeige wolle die Charité erst nach der Auswertung der Aussagen von Mitarbeitern und Anhörung der Betroffenen stellen. Die Staatsanwaltschaft hat sich bis jetzt nicht zu dem Fall geäußert.

steh/dho/DPA/AFP/DPA

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