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Hasselhoff is looking for Mauer

The Hoff war da. Um die Berliner Mauer zu retten. Ein "humanitarian cause", wie er sagt. Auf Kulturmission mit Mr. Baywatch.

Von Nico Schmidt

  Nein, das ist ist nicht die Mauer - egal: David Hasselhoff freut sich für jede Wand. Und nimmt das auch mit dem Iphone auf.

Nein, das ist ist nicht die Mauer - egal: David Hasselhoff freut sich für jede Wand. Und nimmt das auch mit dem Iphone auf.

  • Nico Schmidt

Er hat eine Mission. David Hasselhoff sitzt im Berliner Yaam-Club. Eigentlich finden hier Raggae-Konzerte statt. Über der Tür hängt ein Zettel, "Dealer haben Hausverbot". Es ist nicht sicher, ob Hasselhoff wusste, worauf er sich einlässt, als er zustimmte, nach Berlin zu kommen, um für den Erhalt der East Side Gallery zu demonstrieren. Ein Anliegen, dessen Bedeutung er nicht oft genug betonen kann. Sein Kommen, so sagt er, habe "humanitäre Gründe".

Hasselhoffs Karriere ist seit der Silvesternacht 1989/1990 untrennbar mit der Berliner Mauer verbunden. Da war er noch der Draufgänger aus "Knight Rider" und sang von einem Kran über der Berliner Mauer sein Lied "I've been looking for freedom". Das ist lange her. Hasselhoff tingelt inzwischen im amerikanischen Fernsehen durch Shows wie "America's Got Talent" und "Dancing with the Stars". Würde er in Deutschland leben, hätte er schon eine Einladung zum Dschungelcamp auf dem Tisch. Egal. Er ist nach Berlin gekommen, um hier wieder an bessere Zeiten anzuknüpfen.

Hasselhoff sieht vor lauter Menschen die Mauer nicht

Das scheint auf den ersten Blick zu gelingen. Hunderte Menschen stehen im Innenhof des Yaam. Für Hasselhoff ist kein Durchkommen. Über einen Hinterausgang verlässt er das Gebäude, steigt auf eine Treppe und beginnt zu singen. "'I've been looking …" Die Menge johlt.

Der Veranstalter hatte einen Mauer-Spaziergang angekündigt. Das Problem: Vor lauter Menschen sieht Hasselhoff die Mauer nicht. So kommt es, dass er vor irgendeiner bemalten Wand posiert, jedenfalls nicht vor der Mauer. Warnende Hinweise ignoriert Hasselhoff. Er ist zu beschäftigt. Sandy, sein größter Fan, ist gekommen. Sie überreicht ihm ein gehäkeltes Spruchband. Eine Umarmung, dann muss Hasselhoff weiter.

"Knight Rider"-Kissen kreisen über die Köpfe

Die inzwischen eingetroffene Polizei bahnt Hasselhoff den Weg. Der führt auf einen gelben Wagen. Die Menge in Ekstase. Und der Meister singt wieder: "I've been looking … ". Die Menschen stehen Spalier und Hasselhoff taumelt vor Freude. Völlig ergriffen gibt er den Tour-Guide. Erklärt den Berlinern ihre Mauer und gibt fleißig Autogramme.

Tausende sind zwischen dem Berliner Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke, entlang der Mauer unterwegs. Und jeder scheint in Hasselhoff etwas anderes zu sehen. Wie Sandy sind einige Fans aus alten Zeiten. Sie halten ihre Devotionalien in die Höhe. Einer hat ein Foto in der Hand, das Hasselhoff als Ikone mit Heiligenschein zeigt. Andere nehmen "The Hoff" weniger ernst. Doch auch sie wollen eine Unterschrift. Baywatch-Rettungsbojen und Knight-Rider-Kuschelkissen kreisen über die Köpfe der Menge. Es regnet Konfetti.

Hasselhoff ruft "Viva Berlin"

Hasselhoff wirft Autogrammkarten in die Menge, darauf steht "Keep Smiling". Dann schwenkt er eine Friedensfahne, ruft "Viva Berlin". Immer wieder versuchen die Organisatoren den eigentlichen Grund des Umzugs zu betonen. Es geht um die Mauer, um ihren Erhalt, um die East Side Gallery, um den Kampf gegen die vermeintlich bösen Luxus-Hochhaus-Appartement-Investoren. Doch die Masse will eins: "Hoff". Zwischen seinen Gesangseinlagen (und immer wieder "I've been looking …") schalt Techno aus den Boxen. Es riecht nach Abgasen, ein Mann in der Menge grölt "Jawoll, Party!".

Die ist plötzlich zu Ende, als Hasselhoff den Wagen verlässt. Er müsse auf Toilette, sagt der Veranstalter. Der 60-jährige, aufgeknöpftes Hemd, Kruzifix in Silber, Lederhandschuhe, verlässt die Demo im Mannschaftswagen der #link;stern.de/thema/polizei;Polizei#. Kurz darauf heißt es, Hasselhoff komme nicht mehr zurück. Die humanitäre Mission ist beendet. Vorerst. Denn Hasselhoff will zurückkommen und ein großes Konzert geben: "We will really rock Berlin".

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