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Spitzen-Sportler stirbt beim Versuch, seinen Sohn zu retten

Eine Abfahrt aus 2080 Metern Höhe wurde dem Triathleten Peter Schmehling und dessen Sohn zum Verhängnis: Beim Versuch, seinem Sohn in einer Notsituation zur Hilfe zu kommen, stürzte auch Schmehling 200 Meter in die Tiefe.

Ein Hubschrauber der Bergrettung macht sich zum Abflug bereit

Ein Hubschrauber der Bergrettung macht sich zum Abflug bereit

In der Gebirgsregion Wilder Kaiser im österreichischen Bundesland Tirol hat sich ein Ski-Drama ereignet: Der bekannte Triathlet Peter Schmehling (53) aus dem mittelfränkischen Thalmässing ist bei dem Versuch seinen Sohn Felix (22) zu retten, 200 Meter in den Tod gestürzt. Auch sein Sohn überlebte den Unfall nicht. Wie ein Polizeisprecher der "Bild"-Zeitung bestätigte, hatte sich zuvor vermutlich beim Versuch eine felsige, steile Stelle zu passieren bei Felix Schmehling ein Ski gelöst. Der Vater soll dann beim Versuch seinen Sohn zu retten, dasselbe Schicksal ereilt haben. Ein Bekannter habe das Drama mitansehen müssen, konnte den beiden aber nicht helfen. Ihm blieb nichts anderes als die Bergwacht zurufen - doch die konnte die beiden Männer nur noch tot bergen.

"Das ist nur was für erfahrene Leute mit viel Kondition"

Wie der Wirt der Griesner Alm, wo die drei Männer übernachteten, der "Bild" sagt, war die von den Männern gewählte Abfahrt durchaus anspruchsvoll: "Das ist nur was für erfahrene Leute mit viel Kondition." Beide waren zwar erfahrene Ski-Fahrer und verfügten auch über die nötige physische Fitness. Dennoch wurde ihnen die Abfahrt aus 2080 Metern Höhe zum Verhängnis. Peter Schmeling hinterlässt Seine Ehefrau und einen weiteren Sohn.

Auch in Oberbayern ereignete sich ein tödlicher Unfall: Ein 22 Jahre alter Skifahrer ist auf einer Piste verunglückt. Der Mann war bei der Abfahrt nahe Reit im Winkl am Samstagabend wohl zu nah an eine Absperrung geraten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er verfing sich in einem Absperrnetz und wurde gegen einen Holzpfosten geschleudert. Dabei erlitt der Mann schwere Kopfverletzungen. Helfer der Bergwacht versuchten vergeblich, ihn zu reanimieren - der Mann starb noch an der Unfallstelle.
Der 22-Jährige war mit drei anderen Skifahrern unterwegs gewesen. Am Parkplatz angekommen vermissten die drei Begleiter ihren Freund und riefen die Polizei, wie ein Polizeisprecher sagte.

amt/DPA
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