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Nur jeder fünfte Deutsche will aufs Smartphone verzichten

In der Fastenzeit ohne Alkohol oder Süßigkeiten zu leben, können sich rund zwei Drittel der Deutschen gut vorstellen. Auf Smartphone oder Internet verzichten, wollen indes nur wenige - vor allem in den jüngeren Generationen.

Fastenzeit: Deutsche verzichten eher auf Alkohol oder Süßes als aufs Smartphone

Während der Fastenzeit will jeder Vierte der Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen auf Smartphone und Internet verzichten, bei den Jüngeren sind es nur 12 Prozent

In der Fastenzeit verzichten die Deutschen eher auf Alkohol oder Süßes als auf ihr Smartphone: Insgesamt will in diesem Jahr nur jeder Fünfte (21 Prozent) zeitweise auf Handy oder Internet verzichten, wie aus einer am Montag veröffentlichten DAK-Umfrage hervorgeht. Rund zwei Drittel wollen in der Fastenzeit hingegen die Finger von Alkohol (67 Prozent) und Süßigkeiten (66 Prozent) lassen.

Mehr als jeder dritte Befragte möchte für einige Woche auf Fleisch verzichten (38 Prozent), wie aus der Forsa-Umfrage weiter hervorgeht. Es folgen Fernsehen mit 33 Prozent und das Rauchen mit 32 Prozent. Nur 15 Prozent wollen für einige Zeit das Auto stehen lassen.

Fastenzeit: Deutliche Alters- und Geschlechterunterschiede

Beim Thema Fasten zeigen sich dabei aber auch deutliche Alters- und Geschlechterunterschiede: Klarer Fasten-Favorit bei Männern ist demnach der Verzicht auf Alkohol (71 Prozent). Frauen wollen lieber Schokoriegel und anderen Süßkram links liegen lassen (72 Prozent).

Das Online-Fasten indes ist in der Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen besonders beliebt: Jeder Vierte will auf Smartphone und Internet verzichten. Bei den Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren sind dies nur zwölf Prozent.

Als Grund für den eingeschränkten Umgang mit den neuen Medien wird am häufigsten der Wunsch nach weniger Stress genannt (59 Prozent). Das Bedürfnis, die frei gewordene Zeit lieber mit Freunden und Verwanden zu nutzen, treibt 56 Prozent an. Fast ebenso viele Befragte wünschen sich mehr Zeit für sich selbst. 

In NRW steht Fasten besonders hoch im Kurs

Forsa befragte im Auftrag der Krankenkasse im Januar rund tausend Bundesbürger. Jeder Zweite hat demnach bereits mindestens einmal für mehrere Wochen gefastet (53 Prozent). Als Fasten-Hochburg gilt Nordrhein-Westfalen. Hier gaben in der Umfrage fast zwei Drittel (64 Prozent) an, dass sie mindestens einmal für mehrere Wochen auf bestimmte Genussmittel oder Konsumgüter verzichtet haben. Schlusslicht ist der Osten mit nur 46 Prozent.


mod/AFP
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