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Rätselraten in Ostwestfalen: Unbekannter verteilt 50-Euro-Scheine

Im Briefkasten, im Einkaufswagen, an der Frontscheibe des Autos: Die Bewohner einer Gemeinde in Ostwestfalen fanden in den letzten Tagen immer wieder Kuverts mit Geldscheinen. Der Absender ist anonym - und hinterließ merkwürdige Nachrichten.

50 Euro

Ein Unbekannter verschenkt dutzende 50-Euro-Scheine. Die Beschenkten fragen sich, warum

Was kann dahinter stecken, wenn ein Unbekannter fremden Menschen Geld schenkt? Diese Frage stellen sich zur Zeit dutzende Bewohner des Städtchens Bünde bei Bielefeld. Fast alle Mieter der Wohnresidenz "Elseaue" hätten in ihrem Briefkasten je ein Kuvert mit einem 50-Euro-Schein gefunden, berichtet das "Westfalen-Blatt". Dazu habe jeder der Beschenkten eine Karte mit einer christlichen Botschaft erhalten.

Darauf hätten die Worte "from Jesus with..." mit einem Herz gestanden, zusammen mit dem Bibelspruch "Der Herr ist mir erschienen von ferne: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. Jeremia 31,3". Einigen Beschenkten kam der Briefumschlag dem Bericht zufolge merkwürdig vor - sie verständigten daraufhin die Polizei.

In ganz Bünde sind Umschläge aufgetaucht

Es war offenbar nicht das erste Mal in diesem Monat, dass die Polizei sich mit dem noch unbekannten Schenker befasst: Im örtlichen Marktkauf seien ebenfalls Kuverts mit 50-Euro-Scheinen aufgetaucht, heißt es. Sie hingen an Einkaufswagen oder im Supermarktregal, auch an parkenden Autos. Laut "Welt" habe ein Gastronom aus Bünde sogar vier Umschläge erhalten. Das Merkwürdige: Erst kürzlich war sein Restaurant von Unbekannten demoliert worden.

Die Polizei ermittelt jedoch laut "Westfalen-Blatt" nicht. Der Grund: Die Geldscheine seien echt. Zudem habe niemand sich bei den Leuten gemeldet, um eine Gegenleistung zu verlangen. Kreispolizeisprecher Michael Albrecht sagte den Lokalmedien aber: "Sollte sich in naher Zukunft jemand bei den Beschenkten melden und irgendeinen Bezug zu den Briefen herstellen wollen, sollten sich die Betroffenen auf jeden Fall an die Polizei wenden."

js
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