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Zehn Mädchen von Landmine getötet

Sie waren zum Holzsammeln außerhalb des Ortes unterwegs: Zehn Mädchen sind im Osten Afghanistans von einer Landmine getötet worden.

  Landminen töten noch immer tausende Menschen in Afghanistan - jedes Jahr. Kontrollierte Sprengungen wie diese in der Nähe von Kabul sollen das Risiko reduzieren.

Landminen töten noch immer tausende Menschen in Afghanistan - jedes Jahr. Kontrollierte Sprengungen wie diese in der Nähe von Kabul sollen das Risiko reduzieren.

Am Montagmorgen sind zehn Mädchen in Afghanistan von einer Landmine getötet worden. Ein weiteres Mädchen sowie ein Junge wurden verletzt.

Die Kinder im Alter von elf bis 13 Jahren aus der östlichen Provinz Nanagahar waren gemeinsam unterwegs, um Brennholz zu schlagen. Das teilte der Polizeichef von Tschaparhar, Mohammed Sedik Daulazai mit. Eine von ihnen habe zufällig mit einer Axt auf die Mine geschlagen.

Die Landmine stamme noch aus den Zeiten des sowjetischen Afghanistan-Feldzugs in den 1980er Jahren, sagte Daulazai. Seit dem Rückzug der Sowjettruppen 1989 wurden in Afghanistan nach UN-Angaben fast 700.000 Minen und 15 Millionen weitere Explosivkörper zerstört. Laut dem aktuellen UN-Report zum Einsatz von Landminen starben allein im ersten Halbjahr 2012 mehr als 1100 Menschen in Afghanistan durch die Sprengkörper. Afghanistan gilt trotz der internationalen Bemühungen um eine Säuberung weiter als eines der am stärksten von Minen verseuchten Länder weltweit.

steh/AFP/DPA/DPA

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