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Ein Fest mit Tradition - aber unbekanntem Ursprung

Jedes Jahr wieder zelebrieren viele Millionen Paare den Valentinstag. Woher diese Tradition allerdings kommt, ist bis heute ungeklärt.

  Ein Geschenk für das wahre Fest der Liebe: Rosen, und zwar in rot.

Ein Geschenk für das wahre Fest der Liebe: Rosen, und zwar in rot.

Der Valentinstag am 14. Februar ist weltweit der Tag der Liebesgrüße. In Deutschland werden an keinem anderen Tag mehr Blumen verschenkt. Der Festtag hat eine jahrhundertealte Tradition. Um die Ursprünge ranken sich verschiedene Legenden. Nach einer Überlieferung geht der Valentinstag - höchstwahrscheinlich - auf einen Italiener zurück: den Bischof Valentin von Terni.

Viel mehr ist über ihn allerdings nicht bekannt. Die oft verbreitete Überlieferung, er sei am 14. Februar wegen seines christlichen Glaubens hingerichtet worden, hält historischen Forschungen nicht stand, wie der Kölner #link;http://www.pthv.de/theologie-dozenten/profbecker-huberti.html;Theologie-Professor Manfred Becker-Huberti# schreibt. Auch dass er trotz kaiserlichen Verbots Paare getraut haben soll, ist Becker-Hubertis Einschätzung nach nicht mehr als eine Legende.

Genauer Ursprung unbekannt

Im offiziellen kirchlichen Kalender wird kein Valentin mehr angegeben. Zwar wurde der heilige Valentin als Märtyrer in Rom und als Bischof in Terni verehrt. Die historische Beweisführung für die Existenz dieser Person sei aber so kompliziert, dass mindestens drei Theorien zu seiner Person existierten.

Bereits die alten Römer feierten am 14. Februar das Fest des Hirtengottes Lupercus. Junge Männer und Frauen wurden unter der Schutzherrschaft des Liebesgottes Amor durch eine Liebes-Lotterie einander zugewürfelt. Im Mittelalter galt der 14. Februar vor allem als Unglückstag, wie Becker-Huberti schreibt. Denn an ihm sollte der Verräter Jesu, Judas Ischariot, geboren sein.

steh/DPA/DPA

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