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29. Mai 2010, 12:14 Uhr

Schüler bringt Obdachlosen aus Langeweile um

Der Mord an einem sehbehinderten Obdachlosen in Kamp-Lintfort ist aufgeklärt. Ein 16 Jahre alter Schüler hat die Tat gestanden. Das Motiv für die grausame Tat soll Langeweile gewesen sein.

Kamp-Lintfort, Mord an Obdachlosen,

Der von der Polizei sichergestellte PKW des Opfers© Polizei/DDP

Gegen den Haupttäter erließ ein Richter in Moers am Freitagabend Haftbefehl wegen Mordes. Der Schüler sei wegen Gewalttaten vorbestraft und wirke kalt und emotionslos, sagte der Leiter der Mordkommission, Arndt Rother. Gegen den ebenfalls 16-jährigen Mittäter erging Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung. Zwei 17-jährige werden wegen Sachbeschädigung und Nötigung verfolgt. Sie sollen bei der Ermordung des 51-Jährigen nicht mehr am Tatort gewesen sein. Die Jugendlichen hätten Teilgeständnisse abgelegt.

Weil sie sich mit der Tat gebrüstet hatten, kam ihnen die Polizei auf die Spur. Am zerbeulten Auto des Obdachlosen wurden zudem Schuh- und Fingerabdrücke der Verdächtigen entdeckt. Die Leiche des Mannes war mit schweren Kopfverletzungen in der Nacht zum Sonntag von Passanten entdeckt worden. Aus Langeweile hätten sich die vier Schüler am vergangenen Samstag entschlossen, den Obdachlosen, der in einem Kleinwagen auf einem Schwimmbad-Parkplatz lebte, "zu ärgern". Sie rütteln den Angaben zufolge am Auto, reißen das Kennzeichen ab, treten ins Blech. Der geständige 16-jährige Hauptverdächtige springt auf die Motorhaube, trampelt auf dem Dach herum, zertritt die Heckscheibe des Kleinwagens. Da machen sich die beiden 17-Jährigen aus dem Staub.

Das Opfer versuchte die Täter zu filmen

Der Obdachlose kann wegen seiner Sehbehinderung nicht davonfahren, ist den Attacken ausgeliefert. Er lebt auf der Straße, seit seine Wohnung in Duisburg vor vier Monaten ausgebrannt ist. Er versucht, die Täter mit seiner Handy-Kamera zu filmen. Doch genau das könnte seinen Tod besiegelt haben: Der Hauptverdächtige schlägt den Angaben zufolge auf den Frührentner ein, zerstört das Handy. Sterbend lassen die Täter das Opfer zurück und fahren mit seinem Wagen etwa 700 Meter weit. Dann stellen sie das Auto ab und gehen in die Innenstadt, wie die Ermittlungen ergaben.

Auf dem zerstörten Handy des Opfers finden die Ermittler ein 20 Sekunden langes Gespräch, bei dem einer der mutmaßlichen Peiniger zu hören ist. Es soll unmittelbar vor der Tat aufgenommen worden sein. Die Polizei hatte die Aufnahme veröffentlicht - daraufhin hatte es zahlreiche Reaktionen der Bevölkerung gegeben.

Das mitgeschnittene Gespräch endet mit einem lauten Geräusch - vermutlich ist es das Zerstören des Handys. Die Leiche des Obdachlosen hatte schwerste Kopfverletzungen. Der Mann war an seinem eigenen Blut erstickt. Er soll bereits früher terrorisiert worden sein. Schon im Januar hatte er Strafanzeige gegen unbekannt erstattet, nachdem er bedroht worden war.

DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 11)
 
schlusi09 (29.05.2010, 17:13 Uhr)
@henne1975
Also wenn ich so einen Quarck lese,von wegen 68er!!! Haben Sie mal gelesen woher der 16 jährige,mutmaßliche Haupttäter kommt??? Osteuropa und deren Einwanderer,genauso wie die Einwanderer aus der Ex Udssr,sind wohl seit Jahren zunehmend das Problem ind diesem Land.Ich bin sicher alles andere als "rechts" um so schlimmer ist es ja eine Tatsache,das es immer wieder Täter sind die über Migrationshintergrund verfügen.
The_Fiddler (29.05.2010, 17:03 Uhr)
Clockwork Orange
Jetzt in einer Stadt in ihrer Nähe.
merowinger (29.05.2010, 16:59 Uhr)
@Johann
Jemand, der tot ist, kann keine Verbrechen mehr begehen, oder? Ging mir dabei auch eher um Kostengründe, von mir aus auch LEBENSlänglich. Mit Standrecht hat das natürlich nichts zu tun. Außerdem interessieren mich keine christlichen Gebote, es ist nicht meine Religion. Dachte auch, wir leben in einem säkularen Staat.
paulali (29.05.2010, 16:57 Uhr)
schrecklich, der arme Mann !!

Und völlig kranke Kinder einer kranken Gesellschaft.

Auf der anderen Seite wird auch den Jugendlichen kein Raum oder nur wenig gegeben, wo sie vielleicht auch mal sinnvollere Freizeitbeschäftigungen machen könnten unter Anleitung. DAfür ist kein Geld da. Hier am Ort sitzen die Jugendlichen auf dem Spielplatz und debbern jeden abend Bierflaschen kaputt, wo sich am nächsten Tag spielende Kleinkinder schwer verletzen. Kein VErständnis dafür aber Verständnis, dass junge MEnschen auch einen Platz brauchen, wo sie sich entfalten können, sie würden vielleicht auf etwas weniger dämliche Ideen kommen.

Aber leider ist hierfür nun gar kein Geld. DAs ist so kurzsichtig gedacht und die verantwortlichen Damen und Herren sollten sich was schämen.
Johann58 (29.05.2010, 16:52 Uhr)
@henne1975 (29.05.2010, 15:39 Uhr)
die 68 ziger hat solche Leute wie unseren Steineschmeißer Fischer und den Rest der grünen sippe hervorgebracht.

Genau das ist Stammtisch und zwar noch weit unterhalb des Bild Niveaus.

1valentino (29.05.2010, 16:51 Uhr)
Unglaublich
Da können wir uns ja dann bald wieder über eine lächerliche Strafe eines weltfremden Richters ärgern. Wahrscheinlich hatten die Jugendlichen eine halbe Flasche Bier getrunken und bekommen deshalb ein milderes Strafmaß. Wer einen anderen Menschen tötet gehört LEBENSLÄNGLICH weggesperrt. Es geht überhaupt nicht um Resozialisierung!
merowinger (29.05.2010, 15:45 Uhr)
@Johann
Nein, das glaube ich nicht und ich kenne die Statistiken aus den USA. Allerdings kann es nicht sein, daß Leute, die n Gewalttaten auf dem Konto haben, so lange frei rumlaufen dürfen, bis dann "endlich" mal jemand umkommt. Schutz der Bevölkerung geht eindeutig vor Resozialisierung. Und das lebenslange Haftstrafen kostengünstiger sind als Todesstrafen, läge dann wohl an der Umsetzung, bzw an den langen Haftzeiten vor der Vollstreckung.
henne1975 (29.05.2010, 15:39 Uhr)
@Johann58
die 68 ziger hat solche Leute wie unseren Steineschmeißer Fischer und den Rest der grünen sippe hervorgebracht.Wo das endet sehen wir jetzt wo solche leute was zu sagen gehabt haben.Die Warheit ist halt hässlich das hat nichts mir Stammtischparolen zu tun auch wenn das die Gutmenschen nicht gerne hören.
Johann58 (29.05.2010, 15:31 Uhr)
@henne1975 (29.05.2010, 15:21 Uhr)
wenn ich diesen Unfug lese, dann kommt's mir hoch. Die Eltern dderartig gewalttaetiger Jugendlicher haben nun absolut nichts mit der 68er Generation zu tun, zumal Sie warscheinlich ueberhaupt nicht wissen was damals die Motivation von Studenten und Arbeiterjugend war.

Schlimmer als das duemmste Stammtischgelaber!
henne1975 (29.05.2010, 15:21 Uhr)
Das ist das Egebnis
der 68 ziger Kinder die ohne Regeln aufwachsen ohne Respekt ohne Werte.Lächerliche Strafen geben der Sache den rest und das ist erst der Anfang.
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