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30. Mai 2010, 01:19 Uhr

"Top Kill" laut BP gescheitert

Der Ölkonzern BP hat die "Top Kill"-Aktion zum Verschließen des Öllecks im Golf von Mexiko als gescheitert erklärt. Das Abdichten des beschädigten Bohrkopfs mit Schlamm und Zement habe nicht funktioniert, teilte das Unternehmen mit.

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Die Ölquelle im Golf von Mexiko sprudelt weiter© Getty Images

Heftiger Fehlschlag im Kampf gegen die Ölpest: Der Ölkonzern BP ist mit dem Versuch gescheitert, die sprudelnde Ölquelle im Golf von Mexiko zu verschließen. Die "Top Kill" genannte Operation, bei der Schlamm in das Bohrloch gepumpt wurde, habe den Austritt von Öl und Gas ins Meer nicht stoppen können, sagte BP-Manager Doug Suttles am Samstag. Die Arbeiten wurden abgebrochen.

BP wolle nun umgehend mit einer andere Methode beginnen, um das ausströmende Öl zumindest auffangen zu können. Bei dem neuen Verfahren werde das bestehende Steigrohr zur Quelle am Meeresgrund abgesägt. Auf die Öffnung wird eine Kuppel gestülpt, die einen Großteil des ausströmenden Öls und Gases auffangen und durch eine Leitung zu einem Schiff an der Meeresoberfläche leiten soll. Das könne vier Tage dauern oder auch länger, sagte Suttles. "Wir können nicht garantieren, dass es klappt".

Scheitert auch diese Methode, könnten bis August weiter täglich zwischen 1600 und 3400 Tonnen Rohöl ins Meer strömen. Schon jetzt ist es die größte Ölpest in der US-Geschichte. Mehr als 240 Kilometer Küste sind bereits verschmutzt, Hunderte Vögel, Schildkröten und Meeressäuger verendet.

DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 52)
 
Mikeorganizer (31.05.2010, 09:03 Uhr)
Wir sind auf einem Scheideweg...
Öl ist nicht der Quell der Fortbewegung. Da gibt es sicherlich andere, saubere Lösungen, die natürlich von den Ölmultis jahrzehntelang Boykottiert wurden.
Es ist an der Zeit zu erkennen, welchen Schaden wir mit der Jagt nach diesem problematischen Rohstoff anrichten. Das Material schädigt, egal in welchem Zustand er verwendet wird die Umwelt und zuletzt damit auch den Menschen.
brigitteramsau (31.05.2010, 01:21 Uhr)
Gespieltes Entsetzen auf allen Seiten.
Das der Golf von Mexico eine wichtige Brutstaette fuer viele Fischarten z. B. auch die man im Atlantik faengt, ist scheint keinen zu interessieren.

Mal abgesehen davon das der Mississipi seine Wasser und Schlaemme nahezu bis nach Nordafrika schwemmt.

Wen wundert es noch das dieses "kluge" deutshe Volk aus Buendnistreue einen illegalen Krieg in Afghanistan mitbetreibt?
worschtkaes (30.05.2010, 21:07 Uhr)
mit wieviel Billionen Litern
müssen wir den rechnen bis dieses Ölvorkommen von selbst versiegt?

Welche Fördermengen hat BP errechnet?
jomimo (30.05.2010, 20:06 Uhr)
@klaus.heuer
Sie wissen mehr, bitte lassen Sie uns nicht in Unkenntnis, wie es seitens der Medien incl. der hochbezahlten ÖR längst gang und gebe ist.
klaus.heuer (30.05.2010, 19:49 Uhr)
Internationale Hilfe aus EItelkeit nicht verweigern...
es muss jetzt das gemeinsame Bestreben aller Nationen sein, wirksame Vorschläge zur Eindämmung des ausströmenden ÖLs in den Golf von Mexico anzubieten. Falsche Eitelkeit des BP-Konzerns darf auf keinen Fall mögliche Alternativvorschläge von Fachleuten anderer Länder, die ihre Hilfe bereits angeboten haben, auszuschlagen! Es geht hier einzig und allein darum, schnellstmöglich das Leck dauerhaft zu schließen bzw. das Öl kontrolliert abzusaugen, egal wer letztendlich das Leck am Ende zum Versiegen gebracht hat!!!
Die nächste Katastrophe naht bereits, die Hurrikan-Saison beginnt und droht, die Arbeiten am Bohrloch für einige Zeit sehr zu erschweren wenn nicht sogar unmöglich zu machen. Die Gefahr, dass die Meeresströmung das schwebende Öl von der Wasseroberfläche bis zum Grund auch außerhalb des Golfs von Mexiko verteilen könnte, ist nicht auszuschließen.
jomimo (30.05.2010, 19:45 Uhr)
Was ist mit dem ....
Gerücht - oder nicht Gerücht - dass Iran helfen könnte, weil im Golf von Aden oder sonstwo schon ähnliche Desaster bewältigt worden sind ?

Wären die USA zu stolz, eine potentielle Zielnation zu bitten, einzubeziehen und zusammenzuarbeiten ?

Falls ja, sind die USA auf ihre Weise hypergefährlich für den Rest der Welt.
bassix (30.05.2010, 18:19 Uhr)
@manta
...Betonplatte... ja, warum nicht... wenn schon lach, dann bitte Formeln für Druck, Kräfte Gewichte, Gravitation, Temperaturen usw...

Denn genau das fehlt mich bei dem ganzen Mist der geschrieben und geredet wird. Keiner wirklich Ahnung und Detailwissen.

Aber ich HONK... Rest der Welt mit Allwissenheit gesegnet. Drum läufts ja die letzten Jahre so super!!!
leisegang (30.05.2010, 17:06 Uhr)
JA ZUM BOYKOTT !
..Und da hätte ich es doch beinahe wieder vergessen. Hier isser wieda der Text:

Ich denke BP hat noch nicht den nötigen Druck um Erfolgreich zu sein. Not macht erfinderisch. Angesichts der vielen Milliarden die jährlich von BP in die Kassen klunkern, ist das angebliche Desaster nur etwas für die Spesenkasse. Das ist das selbe Spiel wie bei der 'Brent Star'. Erst wenn keiner mehr bei Aral tankt, auch wenn es nur für ein halbes Jahr ist, werdert Ihr sehen wie schnell doch etwas zu stande kommt. Denn das sind dann wirklich ein paar Milliarden. So funktioniert der Kapitalismus nun mal. Macht BP platt ! Und Aral natürlich und was sonst nocht kreucht und fleucht.
chatahootchee (30.05.2010, 16:52 Uhr)
WAS FUER EINE DISKUSSION!
Im Moment sind es 49 "Beitraege". Nehmen wir die mal heraus, die sich um die Verhaeltnisse in der 'DDR' tummeln, so bleibt ca. die Haelfte uebrig. Nehmen wir dann mal die Hamskibamskis und andere US-Bashing-Experten heraus, ist man vielleicht bei 10 lesenswerten Beitraegen.
Ich weiss nicht, warum man nicht versteht, nicht von 'den Reichen' oder 'Enteignung' zu reden, sondern ueber "Transocean" und "BP' sachlich zu diskutieren. Beide haben grandios versagt, beide Firmen muessen erst einmal aufraeumen, bevor die Verantwortlichen in die Wueste geschickt werden.
Wer allgemein BP boykottiert, boykottiert Tausende von Beschaeftigten.
Uebrigens, der Messiah war auch an der Kueste und hat inszenierte Aufraeumarbeiten beobachten duerfen. Keine Kritik am Heiligen?
phil7s (30.05.2010, 16:43 Uhr)
Kein Problem.
Seit 49 Jahren wird uns doch weisgemacht, dass das Öl eh in 50 Jahren alle ist. Kann also nicht mehr lange dauern, bis die Quelle von selber versiegt.
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