. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
12. August 2010, 10:21 Uhr

Ministerin Ilse Aigner will ihre Häuser pixeln lassen

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat nach einem Bericht Widerspruch gegen die Veröffentlichung von Fotos ihrer Wohnhäuser bei Google Street View eingelegt.

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat nach einem Bericht Widerspruch gegen die Veröffentlichung von Fotos ihrer Wohnhäuser bei Google Street View eingelegt. Der "Frankfurter Rundschau" bestätigte eine Sprecherin der Ministerin den Schritt. Sie rufe zudem andere Mieter und Eigentümer zu dem Schritt auf, wenn diese "nicht möchten, dass Fotos ihrer Wohnung oder Grundstücke auf Google Street View veröffentlicht werden".

Auch der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Thomas Oppermann, will laut "FR" bei Google Widerspruch einlegen. "Die Deutschen müssen in der Lage sein, selbst zu entscheiden, welche Bilder von ihren Häusern, Wohnungen, Gärten oder Autos sie veröffentlichen wollen", sagte er laut Bericht. "Ich verstehe, dass sich jetzt viele Bürger überrumpelt fühlen. Die Bundesregierung hätte längst eine solide gesetzliche Basis zum Schutz der Privatsphäre im Internet schaffen müssen."

Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth nannte es "die Aufgabe des Staates, den Datenschutz zu gewährleisten". Datenschutz dürfe nicht privatisiert werden und nur für Personen möglich sein, die die technischen Möglichkeiten dazu haben, sagte Roth der Zeitung. "Es darf nicht Aufgabe von Privatpersonen sein, täglich das Internet zu durchforsten, um gegen Eingriffe in die Privatsphäre vorgehen zu können", sagte sie.

Google hatte angekündigt, den Straßenfotodienst "Street View" schon in diesem Jahr ins Internet zu stellen. Dabei sollen mit Informationen versehene Straßenansichten für die 20 größten Städte Deutschlands abrufbar sein.

Gesichter und Nummernschilder will Google unkenntlich machen. Ab kommender Woche können Mieter und Eigentümer zudem auf google.de/streetview vier Wochen lang beantragen, ihr Haus schon vor der Onlineschaltung unkenntlich zu machen. Nachträglich soll das weiter möglich sein, erklärte Google.

APN
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Markus Beckedahl über Google Street View "Wer kotzt am Straßenrand?"

Die Kritik an Google Street View ist gewaltig - was Netzaktivist Markus Beckedahl erstaunt. Im stern.de-Interview spricht er über Fotos seiner Privatwohnung, die Tücken von Google-Mail und die heimlichen Leidenschaften der User. mehr...

Google Street View Wie widerspreche ich?

Google wird seinen umstrittenen Straßenfotodienst Street View Ende des Jahres in Deutschland starten. Am Montag beginnt die vierwöchige Widerspruchsfrist, innerhalb derer man die Veröffentlichung der Fotos seines Hauses verhindern kann. stern.de erklärt, wie das geht. mehr...

Umstrittener Google-Dienst Street View? Ja bitte!

Google fotografiert für Street View die Straßen dieser Welt. Die Kritiker toben und kritisieren den Online-Dienst, übersehen aber dabei den Nutzen und Spaßfaktor des kostenlosen Services. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe