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Wenn bei einem Pokerturnier ein Preisgeld von einer Million Euro für den Sieger ausgelobt ist, zieht dies nicht nur Pokerspieler an. Diese Erfahrung mussten die Teilnehmer des größten Turniers in Deutschland machen. Bei einem dreisten Überfall machten Gangster rund 200.000 Euro Beute.
Auf der obersten Etage thront das Highlight des Grand Hyatt Berlin: Der "Club Olympus Spa & Fitness" bietet Entspannung für Körper und Seele und einen atemberaubenden Blick über die Dächer der Hauptstadt.
Die Berlinale geht in diesem Jahr in ihre 62. Runde. Von Anfang an schickte Hollywood seine Stars in die einstige Frontstadt, zum Festival mit Grips und Glamour. Zuschauer sehen Filmgrößen hautnah. Bilder aus mehr als 60 Jahren.
Noch gibt es keine Spur von den Gangstern, die am Wochenende ein Pokerturnier im Berliner Luxushotel "Grand Hyatt" überfallen haben. Doch die Polizei hat eine Flut von Hinweisen und ist sich sicher, die Täter sehr schnell zu schnappen: "Das waren keine Profis, sondern Dilettanten."
Der Coup war spektakulär - und macht nachdenklich. Wie kann es sein, dass am hellichten Tag schwer bewaffnete Räuber mitten in Berlin ein Hotel überfallen können? Von den vier Männern, die bei einem Poker-Turnier stattliche Beute machten, gibt es noch keine heiße Spur.
Ihre vier Mittäter sind bereits verurteilt. Jetzt stehen auch die Hintermänner des Pokerraubes von Berlin vor Gericht. Laut Staatsanwaltschaft hatte einer der Angeklagten die Idee zu dem Coup, der andere fuhr das Fluchtauto. Doch die beiden Männer gaben sich zum Prozesauftakt zugeknöpft.
Die vier Pokerräuber, die Anfang März in Berlin 242.000 Euro erbeuteten, stellten sich so dumm an, dass sie ruckzuck geschnappt wurden. Nun müssen sie bis zu dreieinhalb Jahre in Haft.
Ende eines spektakulären Coups: Das Landgericht hat die Berliner Pokerräuber zu Haftstrafen von bis zu dreieinhalb Jahren verurteilt. Im August soll der Prozess gegen zwei mutmaßliche Drahtzieher beginnen. Doch auch dort dürfte ein Rätsel ungelöst bleiben: Wo sind die knapp 250.000 Euro aus der Beute abgeblieben?
Die vier mutmaßlichen Räuber des Überfalls auf ein Berliner Poker-Turnier sind gefasst, doch von den erbeuteten 242.000 Euro fehlt weiterhin jede Spur. Der letzte der gesuchten Verdächtigen hatte sich am Samstagabend auf dem Flughafen Tegel der Polizei gestellt.
Zwei Wochen nach dem spektakulären Überfall auf ein Poker-Turnier in Berlin ist ein dritter mutmaßlicher Täter festgenommen worden. Der 20-Jährige hat sich selbst gestellt. Damit wird noch nach einem weiteren Beteiligten gesucht.
Sein Komplize hatte "gesungen" und so ist der Berliner Polizei der zweite Poker-Gangster ins Netz gegangen. Der 20-Jährige erwartete die Beamten bereits, als er sich am hellichten Tag an einem belebten Platz die Zeit vertrieb. Die beiden noch flüchtigen Räuber könnten schon im Ausland sein.
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