. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
15. August 2009, 15:55 Uhr

Australier darf verhungern

Ein querschnittsgelähmter Australier hat das Recht zugesprochen bekommen, im Pflegeheim verhungern zu dürfen. Das Urteil eines Gerichts in Perth löst nun eine Debatte über Sterbehilfe in Australien aus.

Australien, Perth, Sterbehilfe, verhungern, Pflegeheim

Der quergeschnittsgelähmte Christian Rossiter darf sterben© Stanley Warwick/DPA

Der 49-jährige alte ehemalige Börsenmakler Christian Rossiter hatte erstritten, dass die Pfleger in dem Heim nicht bestraft werden, wenn sie auf seine Bitte hin die künstliche Ernährung einstellen. Der Sterbehilfe-Aktivist Philip Nitschke von der Organisation Exit International sagte, das Urteil des Gerichts in Perth bringe Australien möglicherweise einer Legalisierung der Sterbehilfe näher.

"Ich denke, viele Leute im ganzen Land werden sagen "Das können wir auch besser regeln"", äußerte er mit Blick auf die Entscheidung des Gerichts. Laut Nitschke sollte es in Fällen wie von Rossiter möglich sein, schnell mit Hilfe eines tödlichen Gifts zu sterben statt qualvoll einen langsamen Hungertod zu erleiden.

Immer wieder gibt es weltweit Fälle von Menschen oder Angehörigen, die Sterbehilfe erstreiten. Nur in wenigen Ländern wie der Schweiz ist Sterbehilfe legal. In Europa gibt es deshalb immer wieder Debatten um sogenannten Sterbehilfe-Tourismus in die Schweiz.

DPA
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Urteil Vier Jahre Haft für Totschlag im Maisfeld

War es Totschlag oder Sterbehilfe? Diese Frage hatte das Landgericht Stade im mysteriösen Fall der Toten im Maisfeld zu beantworten. Für die Richter ist nun klar: Es gibt keine Hinweise darauf, dass es Töten auf Verlangen war. Sie verurteilten die Angeklagte zu vier Jahren Haft. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe