5 Fragen, 5 Antworten: Die Autorin Margaret Heckel über Hochaltrigkeit, die Rolling Stones und Laptop-Arbeit auf dem Laufband.
85, das ist die Schwelle zur Hochaltrigkeit, wie uns die Forscher berichten. In den drei Jahrzehnten davor sagt uns das kalendarische Alter fast nichts: Manche 60-Jährige sind alt, andere fit wie ein Turnschuh. Zwei der vier Rolling Stones werden nächstes Jahr 70 und gehen auf Welttournee.
Ich nehme es, wie es kommt. Älter finde ich besser als jünger, weil ich die Erfahrung mag, die mit dem Älterwerden kommt. Und ob man offen für Neues bleibt, sich von Innovativem faszinieren lässt und genau so gut drauf ist wie die Jüngeren, liegt an einem selbst, das lässt sich steuern.
Der Opa meines Mannes wird am 14. August 100 Jahre alt, ein toller Mann. An der Welt interessiert, fröhlich, zuversichtlich, optimistisch. Er ist auch der Held im Eingangskapitel meines Buches "Die Midlife-Boomer: Warum es nie spannender war, älter zu werden".
Ich freue mich auf die gewonnene Zeit. Ich bin jetzt 46 und kann die letzten drei Jahrzehnte gut überblicken, das ist mein Leben als Erwachsene. Da ist so viel passiert, das war immer spannend. Genau so viel Zeit jetzt noch vor mir zu haben und dann erst 76 zu sein, finde ich außerordentlich faszinierend: Wenn ich mir überlege, was in diesen 30 Jahren noch alles passieren kann ... Toll!
Gar nicht, warum sollte ich? Das ist doch keine Krankheit, oder? Naja, ein paar Sachen mache ich schon: Muskeltraining finde ich wichtig. Und ich habe mir gerade einen Laufbandschreibtisch gebaut. Eine super Sache: Ein festes Pult für das Laptop wird auf ein motorisiertes Laufband montiert. Bei vier Kilometern in der Stunde lässt es sich wunderbar arbeiten. 10 000 Schritte pro Tag sind so kein Thema mehr.