7. Januar 2013, 18:09 Uhr

Was wir 2013 nicht mehr sehen wollen

Cherno hat es schon gemacht, aber das reicht nicht. Zahllose Promis und Ärgernisse haben die Silvesternacht unbeschadet überstanden, das muss sich ändern - was und wen wir nicht mehr sehen wollen. Von Niels Kruse

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Der Anfang-Macher: Unerwartet aber nicht unwillkommen verabschiedet sich der von Berufs wegen dauerübermüdete Frühstücksgrinser Cherno Jobatey aus dem Morgenprogramm des ZDF. Es sei ja auch ganz schön, nicht mehr jede Nacht um vier Uhr aufstehen zu müssen, vertraute er der überraschten Öffentlichkeit an. Das sieht die genauso. Nun soll sich das Urgestein ungebetener guter Laune mal so richtig schön ausschlafen. Pro Dienstjahr MoMa mindestens drei Monate, schlagen wir vor. Wären also fünf Jahre TV-Abstinenz - und ein guter Anfang.

Nun ist es vielleicht ein wenig unfair, über den Mann, der ja auch nur das macht, was er eben kann, zu unken. Aber er macht es eben vor vielen Millionen Menschen. Ungefragt drängen sich auch andere Promis, Funktionäre und sonstige Umstände auf, auf die die Massen im neuen Jahr gut und gerne verzichten können: TV-Moderatorinnen etwa, die sich mit zoologischem Voyeurismus über das Internet beugen, als würde es von einer Art menschenähnlicher Wesen gefüllt werden.

Darüberhinaus haben noch weitere Ärgernisse die Silvesternacht unbeschadet überstanden: Nicht so sehr einige Promi-Ehen, sondern Dinge, die wir in den kommenden Monaten weiterhin nicht sehen, hören oder von lesen wollen. Dazu zählen unter anderem: Sepp Blatter, Gema-Schikane auf Youtube und Tage, an denen Kantinenchefs uns zum Vegetarismus zwingen.

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