25 Bergleute sterben bei Explosion in US-Zeche

6. April 2010, 07:49 Uhr

Schweres Grubenunglück im US-Bundesstaat West Virginia: Eine Explosion in einer Kohlemine hat mindestens 25 Todesopfer gefordert. Vier Arbeiter werden noch unter Tage vermisst.

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Der Eingang zur Upper Big Branch Kohlemine: Die Rettungsdienste eilten mit einem Großaufgebot zum Unglücksort©

Bei einer Explosion in einer Kohlegrube im US-Bundesstaat West Virginia sind mindestens 25 Kumpel ums Leben gekommen. Wie ein Sprecher der Behörde für Minensicherheit nach lokalen Medienangaben sagte, seien in der Grube noch Leichen entdeckt worden. Zunächst war von sieben Toten die Rede gewesen, dann von zwölf. Vier Kumpel werden unter Tage noch vermisst, wie die Behörden mitteilten.

Das Unglück ereignete sich am Montagnachmittag (Ortszeit) aus noch ungeklärter Ursache in der Zeche im Bezirk Raleigh. Die Rettungsdienste eilten mit einem Großaufgebot aus mehreren Hubschraubern, dutzenden Krankenwagen und Feuerwehrautos zum Unglücksort.

US-Präsident Barack Obama drückte dem Gouverneur von West Virginia, Joe Manchin, telefonisch sein Beileid aus, wie das Weiße Haus mitteilte. Er bot Manchin zudem seine Hilfe an. Einer der Senatoren des Bundesstaates, Jay Rockefeller, sagte in Washington, seine Gedanken und Gebete seien bei den "mutigen Bergarbeitern" und ihren Familien.

In dem Bergwerk rund 50 Kilometer südlich von Charleston starben bei Unfällen in den vergangenen zwölf Jahren 3 Arbeiter. Die Zeche wird von der Massey Energy Co. betrieben. In der Upper Big Branch Mine-South sind etwa 200 Arbeiter beschäftigt. Im vergangenen Jahr wurden rund 1,2 Millionen Tonnen Kohle gefördert.

Es handelt sich um das schwerste Grubenunglück in den USA seit 1984. Damals kamen bei einem Brand in einer Mine in Utah 27 Menschen ums Leben.

Erst am Wochenende waren wie durch ein Wunder dutzende Arbeiter aus einem überschwemmten Bergwerk in China gerettet worden. Insgesamt 153 Bergleute waren am Sonntag vergangener Woche dort durch einen Wassereinbruch eingeschlossen worden, bis Montag konnten 115 gerettet werden.

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