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Zwei Jahre nach der spektakulären Flucht von Natascha Kampusch aus achteinhalbjähriger Gefangenschaft nimmt die österreichische Polizei die Ermittlungen wieder auf.
Der Entführungsfall Natascha Kampusch wird noch einmal aufgerollt. Nach Informationen des stern soll eine neue Ermittlungsgruppe der Polizei gebildet werden. Damit reagieren die österreichischen Behörden auf den Abschlussbericht einer Untersuchungskommission zu den bisherigen Ermittlungen. Er stellt der Polizei ein vernichtendes Zeugnis aus. stern.de veröffentlicht Auszüge.
Wer ist zuständig für die Ermittlungspannen und deren Aufklärung im Fall Natascha Kampusch? Diese Frage beschäftigt derzeit Österreich. Der Streit darum wird nun zu einem politischen Possenspiel.
Nach dem Bekanntwerden von Ermittlungspannen und Vertuschungsversuchungen im Fall Natascha Kampusch droht in Österreich der Bruch der Regierungskoalition. Der Koalitionspartner ÖVP will einen Untersuchungsausschuss unbedingt verhindern.
Das Entführungsopfer Natascha Kampusch fordert, dass die österreichischen Behörden bestraft werden, wenn sie wirklich Ermittlungsfehler vertuschen wollten. Ob sie dafür auch vor Gericht gehen würde, hat die 19-Jährige bisher noch nicht entschieden.
Acht lange Jahre ist Natascha Kampusch in den Händen ihres Entführers gewesen. Nun gibt es Hinweise darauf, das sie schon wenige Wochen nach ihrer Entführung hätte befreit werden können. Sollte sich das bestätigen, muss der Staat Österreich mit einer Klage rechnen. Das bestätigte jetzt Kampuschs Anwalt.
Unter den drei in Wien festgenommenen österreichischen Muslimen arabischer Herkunft befindet sich nach Informationen des ORF-Fernsehens möglicherweise ein so genannter Schläfer. Die Verdächtigen sollen über Verbindungen zum Terrornetzwerk Al Kaida unterhalten.
Eine Woche nach den spektakulären Festnahmen von drei Terrorverdächtigen in Deutschland hat offenbar auch die österreichische Polizei drei Terrorverdächtige festgesetzt. Sie sollen mit Drohungen gegenüber Deutschland und Österreich zu tun und einen Al-Kaida-Hintergrund haben.
Österreich hat eine neue Bundesregierung. Bundespräsident Thomas Klestil vereidigte das Kabinett aus Ministern der Volkspartei (ÖVP) und den Freiheitlichen (FPÖ) am Freitag in Wien.
Die Polizei in Österreich hat offenbar einen internationalen Kinderporno-Tauschring aufgedeckt. Die Beamten ermitteln derzeit gegen mehr als 2.360 Verdächtige in 77 Ländern. Mehrere Hundert Personen sollen dabei aus Deutschland stammen.
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