Es war eine der schwersten Naturkatastrophen der deutschen Nachkriegsgeschichte: Vor 50 Jahren hielten die Hamburger Deiche einer gewaltigen Sturmflut nicht stand. Bilder einer beispiellosen Tragödie.
Vor 50 Jahren wurde Hamburg von einer beispiellosen Sturmflut heimgesucht. Ganze Stadtteile versanken damals in den Wassermassen - einige sind bis heute nicht mehr bewohnt.
In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 hatte die Elbe einen Wasserstand von 5,70 Meter über Normal Null erreicht - bis dahin Rekord und zu viel für die alterschwachen Deiche. Der erste bricht um 0.15 Uhr, 59 weitere folgen. Die Flut trifft Hamburgs Süden, vor allem den auf einer Elbinsel gelegenen Stadtteil Wilhelmsburg. 17 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, der die Stadt schwer zerstört hatte, leben viele Menschen noch in Behelfsheimen und Schrebergartensiedlungen.