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... und plötzlich rief Mario Gomez an

Eigentlich sollte es nur eine kleine Spendenrunde werden. Doch dann drückte Daniel Untermann den falschen Knopf, und plötzlich rief Mario Gomez an. Wie eine Flutopfer-Aktion zum Bombenerfolg wurde.

  Ging ins Bett und wusste am nächsten Morgen nicht mehr, wie ihm geschieht: Fluthelfer Daniel Untermann.

Ging ins Bett und wusste am nächsten Morgen nicht mehr, wie ihm geschieht: Fluthelfer Daniel Untermann.

Über Nacht wurde Daniel Untermann zum Star unter den Spendensammlern. Vor knapp zwei Wochen wollte der 34-Jährige den Flutopfer helfen und bat per Facebook ein paar seiner Freunde darum, ihre Trikots zugunsten der Menschen an Oder und Elbe zu spenden. Es sollten nicht irgendwelche Jerseys sein. Untermann aus dem Berliner Viertel Prenzlauer Berg ist nebenbei Trainer der Handballmannschaft vom Polizei SV und kennt ein paar Bundesligaprofis. Die fragte er also an, ging ins Bett, und "am nächsten Morgen wusste ich nicht mehr, wie mir geschieht", erzählt er dem Radiosender "Fritz".

Zumindest was geschehen war, bekam er schnell raus: Statt die Bitte nur unter seinen Facebook-Freunden zu teilen, machte er sie für alle sichtbar. Am nächsten Morgen hatten plötzlich Bundesligavereine zugesagt, um diese "tolle Charity-Aktion zu unterstützen", sagt Untermann. Dabei wusste er zunächst gar nicht, was die eigentlich wollten. "Irgendwann wurde mir bewusst: Die meinen ja mich." Und dann geriet der kleine Spendenaufruf außer Kontrolle.

Als erstes rief Mario Gomez an

Noch am ersten Tag meldete sich per Telefon ein zurückhaltender Mann, der sich als Mario Gomez vorstellte. "Es war ihm beinahe unangenehm, dass er der erste Nicht-Handballer war, der etwas zur Verfügung stellen wollte." Und nun liegt in Untermanns Küche Gomez' Trikot aus dem Champions-League-Finale 2013. Es blieb nicht dabei. Mittlerweile stapeln sich deutlich mehr als 150 Pakete bei ihm zu Hause, wie er den "Prenzlauer Nachrichten" sagte.

Eines kommt von Michael Ballack, der aus dem ebenfalls von der Flut betroffenen Görlitz stammt. Sein Beitrag ist ein Trikot, das er bei seinem letzten Pokalfinale in Dienste Bayern Münchens getragen hat. Daneben reihen sich Devotionalien an Devotionalien: Original-Trikots der deutschen Handball-Weltmeister-Mannschaft 2007, vom Schweizer Frauennationalteam, dazu Bälle, VIP-Tickets, Konzertkarten und die Kiste, auf die sich Sport1-Moderatorin Anett Sattler, bei ihren Interviews stellt.

Einnahmen gehen komplett an die Opfer

Anfang nächster Woche soll das Spendengut unter die Leute kommen. Auf der eigens eingerichteten Facebook-Seite "Handballer helfen" hat Untermann sämtliche Gaben veröffentlicht. Dort wird auch der Link zu zum Portal "United Charity" zu finden sein, unter dem es zur Versteigerung der Leibchen geht. Wie viel Geld sich Untermann von den Auktionen erhofft, kann er noch nicht sagen. "Aber 25.000 Euro könnten es schon werden", sagt er. Die Einnahmen sollen eins-zu-eins an die Flutopfer gehen.

Niels Kruse

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