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Vor zwölf Jahren soll der Installateur Harry Wörz versucht haben, seine Frau Andrea zu erdrosseln. Sie überlebte, ist seitdem schwer behindert und kann ihn daher weder be- noch entlasten. Nun steht Wörz zum dritten Mal vor Gericht - und die Justiz vor einem Scherbenhaufen.
Der Wahnsinn hat ein Ende: Jahrelang saß Harry Wörz unschuldig hinter Gittern, nachdem er wegen versuchten Totschlags an seiner früheren Ehefrau verurteilt worden war. Nun hat der Bundesgerichtshof den Freispruch für Wörz bestätigt. Nach der Entscheidung gab es Jubel im Gerichtssaal.
In einem bundesweit einzigartigen Fall ist der Angeklagte Harry Wörz am Mittwoch nach mehr als 13 Jahren endgültig von dem Vorwurf des versuchten Mordes an seiner Frau freigesprochen worden.
Mehr als zwölf Jahre nach einem beinahe tödlichen Angriff auf eine Pforzheimer Polizistin ist der Angeklagte Harry Wörz zum zweiten Mal freigesprochen worden.
Ein Mal verurteilt, zwei Mal freigesprochen: Im dritten Prozess um eine beinahe strangulierte Polizistin hat das Mannheimer Landgericht den früheren Ehemann der Beamtin vom Vorwurf des versuchten Totschlags freigesprochen. Die juristische Auseinandersetzung dürfte für Harry Wörz allerdings immer noch nicht vorbei sein.
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