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Wie Media Markt ein Eigentor schoss

Wer an der Torwand trifft, darf umsonst einkaufen: Mit dieser Werbeaktion wollte Media Markt Kunden locken. Doch dann kam Dany Ward: Profifußballer und Großeinkäufer. Der Konzern zog die rote Karte.

  Der Schuss ging nach hinten los: Mit einer Torwand-Aktion wollte der Elektroriese Media Markt Kunden anlocken. Mit Profifußballern hatte man nicht gerechnet.

Der Schuss ging nach hinten los: Mit einer Torwand-Aktion wollte der Elektroriese Media Markt Kunden anlocken. Mit Profifußballern hatte man nicht gerechnet.

Ein Flachbildfernseher, eine Kaffeemaschine, ein Lautsprecher-System, eine Fritteuse und ein Wasserkocher: Der Einkaufswagen von Dany Ward war prall gefüllt, als er sich Anfang der Woche beim Elektroriesen Media Markt in Aachen an die Kasse stellte. Jeden Artikel bezahlte er einzeln - schließlich wollte er an der Aktion "Das verrückte Torwandschießen - 1. Einkaufen 2. Tor schießen 3. Geld zurück" teilnehmen. Absolut regelkonform stellte er sich mit seinen Kassenbons an der Torwand an, traf drei Mal und bekam das Geld für drei seiner Einkäufe zurück.

Es war nicht allein Glück, das Dany Ward an diesem Tag so treffsicher machte. Tatsächlich ist er auch Fußballer von Beruf. Derzeit arbeitet der 33-Jährige als Co-Trainer beim Landesliga-Aufsteiger Arminia Eilendorf. Mit halbprofessionellen Spielern wie Ward hatte der Konzern offenbar nicht gerechnet. Verboten war die Teilnahme für Profis jedenfalls nicht. Also ging der Fußballer nochmals einkaufen, bezahlte ein Navigerät, iPod-Zubehör und Blu-ray Discs, landete zwei Treffer an der Torwand - und bekam sein Geld zurück.

Inzwischen hatte sich das Talent des Kickers im Elektromarkt herumgesprochen und manch anderer Kunde bat Ward, für ihn zu schießen. Media Markt hatte dagegen nichts einzuwenden. Routiniert traf er etwa für eine ältere Dame, die zuvor mehrere Tablet-PCs käuflich erworben hatte. 2400 Euro bekam sie dank des Fußballers wieder ausgezahlt. Eine Belohnung wollte Ward nicht annehmen.

Jubel auf Facebook, Hausverbot vom Konzern

Am nächsten Tag kam Dany Ward mit Freunden zurück in den Markt, der ihm so viel Glück gebracht hatte. Mehrere Navigationsgeräte, ein Trockner und auch eine elektrische Fliegenklatsche kamen laut "Aachener Zeitung" in den Einkaufskorb. Doch eine Klatsche gab es dann auch von der Marktleitung. Die wollte den Fußballer nicht mehr an der Torwand antreten lassen und zeigte ihm die rote Karte: Hausverbot. Dany Ward beschwerte sich in der "Welt": "Man warf mir vor, ein Krimineller und bandenmäßiger Betrüger zu sein". Eine Unternehmenssprecherin erklärt gegenüber stern.de, es hätten sich Gerüchte verdichtet, dass Ward Kunden angesprochen habe, um gegen eine Gewinnbeteiligung für sie anzutreten. Daraufhin habe man reagiert. Außerdem habe es sich bei Wards Einkäufen um handelsunübliche Mengen gehandelt.

Auf seiner Facebook-Seite stehen die User hinter dem sportlichen Großeinkäufer. "Weltklasse!!!", "Dany vor, noch ein Tor", "Knipser, Stark!" steht dort geschrieben. Ein anderer User hat eine Einkaufsliste an Wards Pinnwand gepostet. Der Konzern will Ward nun anbieten, noch einmal an der Torwand anzutreten. Trifft er, wolle das Unternehmen das Geld für einen guten Zweck spenden. Wie eine Unternehmenssprecherin versichert, habe man versucht, Ward zu kontaktieren. Bis Freitagmittag hatte er sich nicht beim Konzern gemeldet. Nur via "Welt" ließ er ausrichten: "Ich mache mit denen jetzt nicht auf Friede, Freude, Eierkuchen."

kmi

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