Während die havarierte "Costa Concordia" für das Abpumpen des Schweröls aus den Tanks vorbereitet wird, ist ein weiteres deutsches Todesopfer identifiziert worden. Den Passagieren, die überlebt haben, bietet die Reederei nun eine einheitliche Entschädigung an.
Rettungsmannschaften am Rande der havarierten "Costa Concordia": Neben den Schlauchbooten schwimmen Stühle und Holzreste aus dem Kreuzfahrt riesen. Zwei Wochen nach der Schiffskatastrophe vor der italienschen Insel Giglio haben die Helfer praktisch keine Hoffnung, vermisste Personen noch lebend im Wrack finden zu können.
Bereits traurige Gewissheit haben die Angehörigen eines Mannes aus dem nordrhein-westfälischen Ibbenbüren. Der 72-Jährige wurde nach Angaben des Bundeskriminalamtes nun offiziell identifiziert. Er war mit seiner 68 Jahre alten Ehefrau auf dem verunglückten Luxusliner. Über das Schicksal der vermissten Frau ist bisher nichts bekannt