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Urteil im Rekordtempo: Wenige Stunden nach dem umfassenden Geständnis des Erpressers der Milliardärin Susanne Klatten hat das Münchner Landgericht bereits das Strafmaß verkündet. Der angeklagte Helg Sgarbi muss sechs Jahre ins Gefängnis. Doch auch nach dem Urteil bleiben drei entscheidende Fragen offen.
Er suchte keine Liebe, er suchte Bargeld in großen Scheinen. Er trat immer wieder als charmanter Frauenversteher auf und entpuppte sich dann als Ganove. Die unglaubliche Geschichte des Helg Sgarbi, des Mannes, der die Milliardärin Susanne Klatten um Millionen erleichterte, steht kurz vor dem Abschluss. Zum Prozessauftakt hat Sgarbi ein volles Geständnis abgelegt.
Sie ist Erbin eines sagenhaften Industrievermögens, sie ist scheu und diskret. Dennoch geriet Susanne Klatten in die Fänge eines Schweizer Gigolos und einer italienischen Erpresser-Bande. Jetzt kämpft sie um Gerechtigkeit - und ihre Ehre.
Er sieht aus wie ein Buchhalter und hat wohlhabende Frauen erst betört und dann ausgenommen. Wer ist dieser Helg Sgarbi, der nun in München zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt wurde? Ein Psychogramm eines unscheinbaren Gigolos.
Geständiger Gigolo: Der Erpresser der BMW-Erbin Susanne Klatten hat vor dem Landgericht München ein volles Geständnis abgelegt. "Die im Anklagesatz genannten Vorwürfe treffen im Kern zu", erklärte der Anwalt des Angeklagten Helg Sgarbi für seinen Mandanten. Zu zwei wichtigen Fragen machte er indes keine Angaben.
Millionen hat der verurteilte Erpresser Helg Sgarbi von Susanne Klatten erhalten. Nun hat die Quandt-Erbin vor Gericht durchgesetzt, dass Sgarbi das Geld zurückzahlen muss. Ob Klatten wenigstens einen Teil der Millionensumme wiedersehen wird, ist allerdings fraglich.
Susanne Klatten hatte die Öffentlichkeit immer gemieden, ihr Leben war ein großes Geheimnis. Die Erpressungsaffäre zerrte die Quandt-Erbin und Milliardärin in die Schlagzeilen. Nun redet sie - über ihre Familie, ihren Weg und die Last des Geldes. Lesen Sie das volle Porträt
An ihr beißen sich die Gangster die Zähne aus: Die BMW-Großaktionärin Susanne Klatten ist erneut Opfer einer Erpressung geworden. 800.000 Euro und einen schweren BMW forderten drei Männer von der Milliardärin und boten im Gegenzug Videos von ihrem Treffen mit dem Schweizer Gigolo Helg Scarbi. Klatten ging zum Schein auf die Offerte ein.
Deutschlands Entertainer Nummer eins ist wieder ganz bei sich: Harald Schmidt über das Ende mit Oliver Pocher, Michelle Obamas Oberarme, Kinderbücher, die angebliche Finanzkrise und seine Rollen als Chefzyniker und als Hofnarr.
Im Münchner Prozess gegen vier mutmaßliche Erpresser der Milliardärin Susanne Klatten soll bereits zum Auftakt eine Einigung über das Strafmaß erzielt werden. Amtsgericht, Anklage und Verteidigung setzten sich am Dienstag nach Prozessbeginn zu einem Rechtsgespräch hinter verschlossenen Türen zusammen.
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