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Der Fall Natascha Kampusch wird komplett neu aufgerollt. Endlich, erscheint doch vieles an den damaligen Ermittlungen der Behörde in Österreich schlichtweg unfassbar. Die wichtigste Frage lautet jetzt: Hatte Wolfgang Priklopil einen Komplizen?
Der Entführungsfall Natascha Kampusch wird noch einmal aufgerollt. Nach Informationen des stern soll eine neue Ermittlungsgruppe der Polizei gebildet werden. Damit reagieren die österreichischen Behörden auf den Abschlussbericht einer Untersuchungskommission zu den bisherigen Ermittlungen. Er stellt der Polizei ein vernichtendes Zeugnis aus. stern.de veröffentlicht Auszüge.
Im spektakulären Entführungsfall von Natascha Kampusch gibt es neue Informationen: Angeblich hatte die Polizei im Haus ihrer Entführers Wolfgang Priklopil Fotos gefunden, die Kampusch zeigen und den Hinweis auf Pädophile geben könnten.
Wer ist zuständig für die Ermittlungspannen und deren Aufklärung im Fall Natascha Kampusch? Diese Frage beschäftigt derzeit Österreich. Der Streit darum wird nun zu einem politischen Possenspiel.
Nach dem Bekanntwerden von Ermittlungspannen und Vertuschungsversuchungen im Fall Natascha Kampusch droht in Österreich der Bruch der Regierungskoalition. Der Koalitionspartner ÖVP will einen Untersuchungsausschuss unbedingt verhindern.
Das Entführungsopfer Natascha Kampusch fordert, dass die österreichischen Behörden bestraft werden, wenn sie wirklich Ermittlungsfehler vertuschen wollten. Ob sie dafür auch vor Gericht gehen würde, hat die 19-Jährige bisher noch nicht entschieden.
Acht lange Jahre ist Natascha Kampusch in den Händen ihres Entführers gewesen. Nun gibt es Hinweise darauf, das sie schon wenige Wochen nach ihrer Entführung hätte befreit werden können. Sollte sich das bestätigen, muss der Staat Österreich mit einer Klage rechnen. Das bestätigte jetzt Kampuschs Anwalt.
Wie zwei Wiener Kleinbetrüger angeblich bei Citroën rund 6.000 Fahrzeuge im Wert von 40 Millionen Euro orderten - im Namen des österreichischen Innenministeriums und der Gendarmerie.
Die nach acht Jahren in Gefangenschaft wiederaufgetauchte 18-jährige Natascha Kampusch aus Wien wurde von ihrem Entführer in einer Montagegrube gefangen gehalten. Die Polizei will nicht ausschließen, dass sie das Opfer von sexueller Gewalt geworden ist.
Als sie in der Nähe von Wien auf dem Schulweg entführt wurde, war Natascha Kampusch zehn Jahre alt. Acht Jahre lang hielt ihr Entführer sie in einer Grube in der Garage fest - nun gelang ihr die Flucht.
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