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27. Februar 2010, 12:18 Uhr

Die schwersten Erdbeben der vergangenen Jahre

Ein schweres Erdbeben in Chile hat das Zentrum des Landes erschüttert. Immer wieder verursachen Erdstöße weltweit gewaltige Zerstörungen und fordern zahlreiche Tote und Verletzte, zuletzt am 12. Januar 2010 in Haiti. Stern.de gibt einen Überblick über einige der schwersten Beben der vergangenen Jahre.

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Ein eingestürztes Haus in Port-au-Prince. Weite Teile von Haitis Hauptstadt sind zerstört© Radio Tele Ginen/AP

Die schwersten Beben im Überblick:
12. Januar 2010: In Haiti werden in Port-au-Prince und in Gebieten westlich der Hauptstadt nach einem Erdbeben der Stärke 7,0 200.000 Leichen aus den Trümmern geborgen, insgesamt werden bis zu 300.000 Tote befürchtet.

30. September 2009: Ein Erdbeben der Stärke 7,6 erschüttert die indonesische Insel Sumatra, mehr als tausend Menschen kommen ums Leben.

6. April 2009: Bei einem Beben der Stärke 6,2 in der italienischen Abruzzenregion um L'Aquila sterben 295 Menschen.

12. Mai 2008: In der Provinz Sichuan im Südwesten Chinas sterben bei einem verheerenden Beben der Stärke 8,0 mindestens 70.000 Menschen, rund 18.000 Menschen werden bis heute vermisst.

27. Mai 2008: Bei einem starken Erdbeben nahe der indonesischen Stadt Yogyakarta kommen 6000 Menschen ums Leben. 1,5 Millionen Menschen verlieren ihr Obdach.

8. Oktober 2005: Mehr als 75.000 Menschen sterben bei einem Erdbeben der Stärke 7,6 im Nordwesten Pakistans und Kaschmir, etwa 3,5 Millionen verlieren ihre Häuser.

28. März 2005: Bei einem Erdbeben auf der indonesischen Insel Nias vor Sumatra kommen 900 Menschen ums Leben.

26. Dezember 2004: Ein schweres Unterwasser-Erdbeben vor der Küste Sumatras löst eine gigantische Tsunami-Welle aus. In mehreren Anrainerstaaten des Indischen Ozeans sterben etwa 220.000 Menschen. Indonesien ist mit 168.000 Toten am stärksten betroffen.

26. Dezember 2003: Bei einem Beben der Stärke 6,7 in der iranischen Stadt Bam werden mehr als 31.000 Menschen getötet und 18.000 weitere verletzt.

26. Januar 2001: 25.000 Menschen sterben bei einem verheerenden Erdbeben im indischen Bundesstaat Gujarat. Mehr als 160.000 Menschen werden verletzt.

17. August 1999: Bei einem Beben der Stärke 7,6 in der Westtürkei kommen fast 20.000 Menschen ums Leben.

AFP
 
 
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