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Flutwelle überrollt Mosambik

Meterhohes Wasser überrollt das südostafrikanische Mosambik. Das Land scheint in der Flut zu versinken. Viele Brücken und Straßen sind überflutet, tausende Häuser und Felder wurden zerstört. Die Menschen sind auf der Flucht.

Keine Entwarnung in den Überschwemmungsgebieten des südostafrikanischen Landes Mosambik. Die Wasserstände erreichen kritische Werte, viele Brücken und Straßen sind überflutet, tausende Häuser und Felder wurden zerstört. "Der Wasserstand ist auf über sieben Meter angestiegen, das ist der gleiche Pegelstand wie bei der schweren Flut 2001", sagt Walburga Greiner, zuständige Regionalleiterin der Deutschen Welthungerhilfe in Mosambik. Damals und vor allem im Jahr davor waren etwa 800 Menschen ums Leben gekommen und eine halbe Million obdachlos geworden. Infolge der jüngsten Flut kamen in Angola, Mosambik, Malawi und Sambia bislang mehr als 100 Menschen ums Leben.

Die Bilder von Armee-Hubschraubern, die auf Bäume und Dächer geflüchtete Mosambikaner aus Wasserwüsten retteten, sind noch frisch in Erinnerung. Angesichts weiter dramatisch anschwellender Flüsse bauen wieder TV-Teams aus aller Welt ihre Satellitenschüsseln auf. Diesmal trifft die Flut die Regierung nicht unvorbereitet. Vor Ort hat man dazugelernt und vor allem mit deutscher Hilfe einen leistungsfähigen Krisenstab eingerichtet, der noch vor dem Eintreffen der ersten Wassermassen rund 70.000 Menschen in Sicherheit brachte.

Wegen des verunreinigten Wassers ist in mehreren Ländern eine Cholera-Epidemie ausgebrochen, die auch Teile Nord-Namibias erfasst hat. Ursache für die Flut im mosambikanischen Flussdelta sind schwere Niederschläge im Gebiet des Sambesi, der in Angola entspringt und durch Simbabwe und Sambia fließt. Auch dort sind Menschen bedroht.

Schleusen mussten geöffnet werden

In Mosambik ist die Zentralregion betroffen. Die mit ganzen Teams von Krisenmanagern angereisten Hilfsorganisationen beteiligen sich dort ebenso wie das Militär an der Hilfe für die Flutopfer. Die Lage wird verschärft durch Wassermassen, die der zum Bersten gefüllte Cahora Bassa-Damm ablässt. Wegen des Drucks mussten weitere Schleusen geöffnet werden. Greiner: "Das Wasser fließt mit einer unglaublichen Menge von 9000 Kubikmeter pro Sekunde ab." Die Menschen seien auf Landinseln im Delta gefangen. Die Strömung sei zu stark für eine Flucht mit einfachen Booten. Krokodile und Nilpferde, die vor der starken Strömung am Ufer Schutz suchen, bedeuteten ebenfalls Gefahr.

Ralf E. Krüger/DPA/DPA

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