So packen die Helfer an

6. Juni 2013, 15:18 Uhr

Sandsäcke füllen, Dämme bauen, Schlamm schippen: In den Hochwassergebieten sind auch tausende Freiwillige im Dauereinsatz. Besonders dort, wo die Pegel noch steigen, wird jede helfende Hand gebraucht.

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Ob Studentin, Rentner, Feuerwehrfrau oder Bundeswehrsoldat: Die Hochwasserkatastrophe in Teilen Deutschlands ruft tausende Helfer auf den Plan. Der Kampf gegen die Wassermassen schweißt die Menschen vielerorts zusammen. "Ich bin zwar schon Rentner, aber man muss ja helfen", sagt der 75 Jahre alte Heinrich Herzog, der im Dorf Lödderitz in Sachsen-Anhalt einen Sandsack nach dem anderen füllt. "Wir sind ja fast schon professionell", erklärt er. Schließlich habe er auch schon 2002 bei der Elbeflut geholfen.

Auch in Dresden packen die Menschen gemeinsam an, um das Schlimmste zu verhindern: Auf dem Foto oben errichten Anwohner mit Sandsäcken einen Damm, der die Wassermassen der Elbe aus den Straßen der Stadt fernhalten soll. Er wolle helfen, die schöne Stadt zu schützen, sagt Student Clemens Hultsch. Trotz der scheinbar lockeren Stimmung unter den jungen Helfern sei der Ernst der Lage aber klar. "Niemand ist aus Spaß hier."

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