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10. November 2009, 15:11 Uhr

Bischof Williamson geht gegen Strafbefehl vor

Der britische Traditionalisten-Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson hat Einspruch gegen einen Strafbefehl der Regensburger Justiz über 12 000 Euro eingelegt.

Der britische Traditionalisten-Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson hat Einspruch gegen einen Strafbefehl der Regensburger Justiz über 12 000 Euro eingelegt. Das bestätigte das Amtsgericht Regensburg am Montag dem Bayerischen Rundfunk (BR). Der Einspruch richte sich gegen den Vorwurf der Volksverhetzung und nicht nur gegen die Höhe der Strafe. In der Folge wird es zu einer Verhandlung vor dem Regensburger Amtsgericht kommen.

Der Bischof der ultrakatholischen Piusbruderschaft hatte vor einem Jahr im Pius-Priesterseminar in Zaitzkofen (Landkreis Regensburg) die systematische Ermordung von Juden während der Nazidiktatur bestritten. Die Aussagen fielen während eines Interviews, dass ein schwedischer TV-Reporter mit Williamson geführt hatte. Die Ansichten Williamsons hatten weltweit für Empörung gesorgt.

DPA
 
 
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