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Die von ihren Wärtern verlassenen Tiere im Zoo von Tripolis können auf ihr Überleben hoffen: Nach Angaben von Vier Pfoten Bulgarien traf ein erstes Nothilfe-Team der Tierschutzorganisaton am Freitag in der libyschen Hauptstadt ein, um die rund 700 vom Hungertod bedrohten Tiere zu retten.
Die Hungersnot in Ostafrika nimmt immer bedrohlichere Ausmaßne an. Das Kinderhilfswerk Unicef richtete einen dringenden Appell an die Welt. Eine halbe Million Kinder sei akut vom Tod bedroht, mehr als zwei Millionen gefährdet.
Als die drei Jahre alte Sarah im August 2009 qualvoll starb, war sie bis aufs Skelett abgemagert. Ihr Tod sorgte bundesweit für Entsetzen. Nachdem ihr Vater im vergangenen Jahr zu 13 Jahren Haft verurteilt wurde, begann jetzt der Prozess gegen die Mutter.
Nach dem Hungertod der zweijährigen Lea hat das zuständige Jugendamt Fehler eingeräumt. "Es hätte ein Hausbesuch stattfinden müssen", sagte Leiter Albert Müller, man habe den Fall wohl "aus den Augen verloren."
Hätte das verhungerte Mädchen in Franken gerettet werden können, wenn das Jugendamt wachsamer gewesen wäre? Die Behörde ist unter Druck geraten, gegen sie ermittelt wird aber nicht. Der Vater des Kindes sitzt hingegen in Haft - und schweigt.
Keine Zeichen von Vernachlässigung: Die Obduktion der kleinen Lara aus Hamburg konnte den Tod des neun Monate alten Säuglings nicht klären. Die Eltern des Kindes sind am Donnerstag wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Rechtsmediziner haben allerdings bei Lara Unterernährung festgestellt.
Wegen Totschlags und fahrlässiger Tötung waren die Eltern der 14 Monate alten Jacqueline zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden, Sie hatten ihre Tochter 2007 qualvoll verhungern lassen. Der Bundesgerichtshof hob die Urteile auf. Nun muss das Landgericht Gießen prüfen, ob den Verurteilten sogar ein Mord vorgeworfen werden muss.
Die Eltern der kleinen Lea-Sophie müssen fast zwölf Jahre hinter Gitter. Das Schweriner Landgericht sprach sie des Mordes schuldig, weil sie ihre fünf Jahre alte Tochter qualvoll verdursten und verhungern ließen. Das Kind hatte zum Schluss nur noch etwa sieben Kilogramm gewogen.
Jeweils 13 Jahre sollen die Eltern der kleinen Lea-Sophie in Haft - zumindest wenn es nach dem Willen der Staatsanwaltschaft geht. Die Eltern hatten ihre fünfjährige Tochter in Schwerin qualvoll verhungern und verdursten lassen.
Die Militärjunta in Myanmar schottet das Krisengebiet weiter ab. Innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen könnten mehrere tausend Kinder an den Folgen der Unterernährung sterben, wenn sie nicht umgehend Hilfe erhielten, erklärte die Hilfsorganisation "Save The Children".
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