. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
15. September 2004, 07:49 Uhr

"Ivan" rast auf New Orleans zu

An der amerikanischen Golfküste um New Orleans hat mit dem Herrannahen von Hurrikan "Ivan" der große Exodus begonnen. Bürgermeister Ray Nagin rief die Einwohner auf, sich in Sicherheit zu bringen.

Satellitenbild des Hurrikan "Ivan"© AP

Mit einer Massenflucht ins Landesinnere haben sich die Einwohner der US-Golfküste auf das Herannahen von Hurrikan "Ivan" vorbereitet. Das nationale Hurrikan-Zentrum gab eine Sturmwarnung für einen fast 500 Kilometer langen Küstenstreifen heraus. Rund 750.000 Menschen in Florida, Mississippi und Alabama wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Meteorologen rechneten mit knapp fünf Meter hohen Flutwellen. Besonders gefährdet ist die Stadt New Orleans, die unter dem Meeresspiegel liegt.

New Orleans wochenlang unter Wasser?

New Orleans könnte im schlimmsten Fall wochenlang bis zu sechs Meter unter Wasser stehen, fürchten Experten. Die Stadt würde von Abwässern und Chemikalien überschwemmt werden. Betroffen wären mehr als 1,2 Millionen Menschen. "Das ist ein sehr gefährlicher Sturm", sagte der Bürgermeister von New Orleans, Ray Nagin. "Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte erwägen, die Stadt zu verlassen."

Kuba einen Tag nach "Ivan": Der Hurrikan hinterließ in Punta de Carta starke Zerstörungen© Reuters / Henry Romero

"Ivan" wurde mit Windstärken bis zu 275 Stundenkilometern an der Golfküste erwartet, er sollte am Mittwoch auf Land treffen. Der Wirbelsturm fegte zuletzt über den Westen Kubas hinweg und setzte mit Geschwindigkeiten von fast 260 Kilometern in der Stunde Felder unter Wasser, Bäume und Strommasten stürzten um. Auf seinem Weg durch die Karibik hat "Ivan" in den vergangenen Tagen mindestens 68 Menschen in den Tod gerissen.

Bush gibt Finanzspritze für Florida

US-Präsident George W. Bush beantragte beim Kongress unterdessen weitere Finanzhilfen in Höhe von 3,1 Milliarden Dollar (2,5 Milliarden Euro) für Florida, wo im August bereits Hurrikan "Charley" schwere Verwüstungen angerichtet hat. Kritiker vermuten, Bush wolle sich mit seinem Einsatz in erster Linie Wählerstimmen sichern - Florida gilt als einer der entscheidenden Staaten bei der Präsidentschaftswahl im November.

DPA / AP / Reuters
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Hurrikan "Ivan, der Schreckliche"

Der Hurrikan "Ivan" hat bei seinem stärker werdenden Zerstörungszug durch die Karabik schon mehr als 55 Menschen das Leben gekostet. In Kuba und Florida laufen die Vorbereitungen derweil auf Hochtouren. mehr...

Stürme Orkane, Tornados und Hurrikane

Wenn riesige Luftmassen außer Kontrolle geraten, entstehen die Stürme. Während bei uns in Europa in unregelmäßigen Abständen wuchtige Orkane auftauchen, entstehen Wirbelstürme in den Tropen regelmäßig: 10 bis 20 Hurrikane suchen die Karibik jährlich heim. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe