24. Juni 2009, 21:55 Uhr

Die Rettung des verlorenen Sohnes

Ein Mann muss zusehen, wie sich sein drogenabhängiger Sohn zu Grunde richtet. Alle Therapien scheitern, und eines Tages versucht der Drogensüchtige, seinen Vater vor einen Zug zu stoßen. Doch dieser Vorfall gibt dem Vater die einmalige Möglichkeit, seinen Sohn in ein drogenfreies Leben zu zwingen. Dafür wird er zum Straftäter. Von Uta Eisenhardt

 
Gericht, Gerichtsreportage, Gerichtsreportagen, Gerichts-Report, Gerichtsreport

Der Sohn des Angeklagten war Drogenkonsument, er rauchte Cannabis. Um ihn in ein normales Leben zurückzuholen, wurde der Vater zum Straftäter©

Mai 2007, am S-Bahnhof Berlin-Alexanderplatz. Zwei Männer stehen auf dem Bahnsteig, ein jüngerer und ein älterer. Eine Bahn fährt ein, als plötzlich der Jüngere den Älteren bespuckt, ihn schlägt und versucht, auf die Gleise zu schubsen. Der Attackierte hat Glück: Er kann den Stoß abfangen. "Ich habe nur die Flucht ergriffen", erinnert sich Thomas Jurzek*. Der Angreifer war sein Sohn.

Der Vater zeigte ihn an und sagte dem Ermittlungsrichter: "Mein Sohn wollte mich töten." Doch im Prozess vor dem Berliner Landgericht, der ein halbes Jahr nach dieser Aussage stattfand, behauptete Thomas Jurzek das Gegenteil. Darum steht der 58-Jährige nun selbst wegen uneidlicher Falschaussage vor dem Amtsgericht. "Ich habe mich noch nie so unschuldig gefühlt", sagt der Glatzkopf mit dem kurzen, grauen Bart.

Das Cannabis, das der Sohn rauchte, legte einen Schalter im Kopf um

Zwei Söhne hat der ehemalige Kaufhaus-Leiter und arbeitslose Betriebswirt von der Frau, mit der er alt werden wollte. Der Älteste habe seinen Eltern kaum Sorgen bereitet. Umso mehr Probleme gab es mit dem heute 27-jährigen Patrick. Der Junge war acht Jahre alt, als sich dessen Mutter von ihm trennte, sagt Thomas Jurzek. Sein Sohn habe das wohl nicht verkraftet. Mit 16 Jahren begann der Gymnasiast mit dem Cannabis-Rauchen.

Im Vergleich zu jenem harmlosen Gras, das in seiner 68er-Jugend geraucht worden sei, enthielten die neueren Cannabis-Züchtungen die zehn- bis dreißigfache Dosis THC, weiß der Angeklagte: "Das muss man sich wie die Veredlung von Tomaten vorstellen." Das Gift wirke wie ein Schalter, der im Gehirn umgelegt wird. Menschen mit entsprechender Veranlagung würden in kürzester Zeit an Psychosen erkranken - wie sein Sohn. Die psychiatrischen Krankenhäuser wären überfüllt mit solchen Patienten, sagt Thomas Jurzek. Er hat sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt.

"Ständig schwebte seine Todesmeldung über mir."

"Es war die schlimmste Zeit meines Lebens", sagt der Angeklagte über die zehnjährige Drogenabhängigkeit seines Jüngsten. "Ständig schwebte seine Todesmeldung über mir." Nachts sei er von der Polizei geweckt worden, weil Patrick den Straßenverkehr regeln wollte. Er sah, wie der Verwahrloste auf der Straße mit einer Burgerking-Krone auf dem Kopf herumlief. "Das tut weh", sagt Thomas Jurzek. Regelmäßig habe ihn sein Sohn bedroht und beleidigt. Dennoch habe er keine Möglichkeit ausgelassen, um dem Kranken zu helfen, habe sich an Ämter und Behörden gewandt. Mehrere Aufenthalte in der Psychiatrie scheiterten: Patrick flüchtete aus den Krankenhäusern oder hörte gleich nach der Entlassung auf, die Medikamente zu nehmen. Er blieb drogenabhängig und krank.

Einen Tag nun, nachdem Thomas Jurzek dem Ermittlungsrichter von dem Vorfall auf dem Bahnsteig berichtet hatte, wurde sein Sohn in den Maßregelvollzug - so heißt die gesicherte Einrichtung für psychisch kranke Rechtsbrecher - eingeliefert. Hier kam der junge Mann nicht mehr an Drogen und konnte sich der Behandlung nicht entziehen. "Es wurde zunehmend möglich, mit ihm zu reden", sagt sein Vater. Seit eineinhalb Jahren sei Patrick clean und nehme seine Medikamente. Er habe seine Aggressionen abgelegt, sich mithilfe seiner Eltern eine eigene Wohnung eingerichtet und sogar um eine berufliche Perspektive gekümmert. "Wenn er die Tabletten nimmt, hat er reelle Chancen, ein normales Leben zu führen", sagt der Angeklagte.

Der Vater litt unter Alpträumen und Panikattacken

Patrick Jurzek würde aber noch heute für unbestimmte Zeit hinter Gittern sitzen, hätte sein Vater nicht ein halbes Jahr später seine Aussage abgeändert. Der Fall musste vor dem Berliner Landgericht verhandelt werden, weil nur ein solches Gericht einen dauerhaften Maßregelvollzug anordnen kann. Dort bekundete er nun: Mein Sohn hat mich nicht vor den Zug stoßen wollen. Er wäre dazu körperlich gar nicht in der Lage. Die Richter mussten den Antrag der Staatsanwaltschaft auf Unterbringung des jungen Mannes im Maßregelvollzug ablehnen, denn es gab für jenen Vorfall weder Videoaufzeichnungen vom Bahnsteig, noch andere Zeugen - nur die widersprüchlichen Angaben des Vaters. Der Sohn, mittlerweile auf dem Weg der Besserung, kam auf freien Fuß. Der Vater hatte sein Ziel erreicht.

Das Gericht hatte argumentiert, Thomas Jurzek sei offensichtlich vom Ermittlungsrichter missverstanden worden. Möglicherweise habe er die Bedrohung seines Sohnes übertrieben dargestellt. Doch die Staatsanwaltschaft betrachtete die beiden Aussagen nicht mit der gleichen Milde. Sie leitete ein Verfahren wegen uneidlicher Falschaussage ein.

In dem daraus resultierenden Prozess vor dem Amtsgericht versuchen sich Thomas Jurzek und seine Verteidigerin an einer salomonischen Erklärung: Obwohl objektiv eine der beiden Aussagen falsch sein müsse, hätten subjektiv beide gestimmt, trägt die Anwältin vor. Ihr Mandant habe damals, als ihn sein Sohn angriff, körperlich und seelisch an den Spätfolgen eines Herzinfarktes gelitten: Er sei im Jahr davor in einer Ferienanlage zusammengebrochen. Auf dem Weg ins Krankenhaus hatte der Krankenwagen einen Unfall. "Es verging Zeit, die wir nicht hatten", sagt der Angeklagte. Dennoch hatte er Glück, die Bypass-Operation verlief erfolgreich. Körperlich ging es ihm bald besser, aber seine Seele beschäftigte sich noch lange mit der ausgestandenen Todesangst: Er litt unter Alpträumen und Panikattacken. Darum habe er wohl geglaubt, sein Sohn habe ihn umbringen wollen.

Der verzweifelte Vater wollte den Sohn zum Entzug zwingen

Kurz vor dem Prozess gegen Patrick sei es ihm wieder besser gegangen. Er habe sich gefragt, ob er die Bedrohung damals falsch eingeschätzt habe, zumal ihm Familienangehörige und Freunde sein panisches Verhalten in der Vergangenheit schilderten. Patrick habe zu ihm gesagt: "Papa, wie kannst du nur annehmen, dass ich dich umbringen wollte!" Die Mutter seines Sohnes habe auf ihn eingewirkt. "Ich war wahnsinnig verunsichert", sagt der Angeklagte. Er habe sich gefragt, ob er seinen Sohn zu Unrecht belastet und in seiner Aussage übertrieben habe. Heute sei er der Meinung, er hätte vor dem Landgericht auf seine gesundheitlichen Probleme hinweisen müssen, "um nicht den Eindruck einer Falschaussage entstehen zu lassen".

Es ist eine hübsche Erklärung, doch jeder im Saal ahnt, was diesen intelligenten Mann tatsächlich zu seinen verschiedenen Aussagen bewog: Der verzweifelte Vater, der die regulären, behördlichen Möglichkeiten als ausgeschöpft betrachtete, sah für seinen Sohn keine andere Chance, als ihn per Maßregelvollzug zum Entzug und zur Medikamenteneinnahme zu zwingen. Als sich dort der gewünschte Behandlungserfolg einstellte, wollte er Patrick zur Freiheit verhelfen. Dazu musste er seine Aussage bis zur Unkenntlichkeit abschwächen. All dies ist menschlich nachvollziehbar, die Richterin möchte das Verfahren gegen Thomas Jurzek wegen dessen geringer Schuld einstellen - der Angeklagte solle im Gegenzug 150 Sozialstunden ableisten. Doch die Staatsanwältin erreicht ihren Vorgesetzten nicht und darf dieser Lösung nicht zustimmen. Es muss also plädiert und ein Urteil gefällt werden.

Die Staatsanwältin hat Verständnis, bleibt aber hart

Die Staatsanwältin hat Verständnis für den Angeklagten, der nicht böswillig, sondern in Not gehandelt habe. Sie sagt aber auch: "Hier ist nichts missverstanden worden." Sie glaubt lediglich an die Aussage vor dem Ermittlungsrichter. Beide Eltern seien damals zur Polizei gegangen. "Patricks Mutter hat die Anzeige unterstützt. Das ist ein Indiz dafür, wie ernst die Sache genommen wurde", sagt sie. Ihrer Meinung nach habe Thomas Jurzek vor dem Landgericht für seinen Sohn gelogen.

"Wir sind aber darauf angewiesen, dass Zeugen die Wahrheit sagen", sagt die Staatsanwältin. Sie verlangt eine Mindeststrafe von drei Monaten Haft, die man für den bislang nicht Vorbestraften in eine Geldstrafe von 1350 Euro (90 Tagessätze) umwandeln könne. Die Verteidigerin beharrt darauf, ihr Mandant habe nach bestem Gewissen ausgesagt: "In der jeweiligen Situation war er der festen Überzeugung, der Sachverhalt stimmt." Sie fordert für Thomas Jurzek den Freispruch.

"Die Situation ist tragisch"

"Die Situation ist tragisch", sagt die Richterin: "Unter dem Druck der Familie haben Sie eine Falschaussage in Kauf genommen." Dies hätte nicht sein müssen, denn der Gesetzgeber erlaubt den nahen Angehörigen eines Angeklagten, die Aussage zu verweigern. Dies habe er nicht getan, weil er seinem Sohn mit jeder seiner Aussagen helfen wollte. So habe sich der Vater bewusst für eine Falschaussage entschieden.

Die Richterin bestätigt die von der Staatsanwältin geforderte Strafe.

Thomas Jurzek nimmt das Urteil an. Er wird seine Strafe abarbeiten. Ein Tagessatz, von denen er 90 bekommt, bedeutet sechs Stunden gemeinnütziger Arbeit. Es wird ihm leicht fallen, denn sie ist gering angesichts dessen, was er mit seiner Tat erreichte: Er hat seinen Sohn zurückbekommen.

* Namen von der Redaktion geändert

Uta Eisenhardt

Uta Eisenhardt Uta Eisenhardt ist Berlinerin in dritter Generation. Seit fünf Jahren ist sie Gerichtsreporterin. In der stern.de-Kolumne "Icke muss vor Jericht" berichtet sie aus dem Berliner Amtsgericht, einem der größten Deutschlands. Jede Woche schreibt Eisenhardt über einen Prozess mit dem gewissen Etwas: manchmal traurig, manchmal kurios - immer spannend.

 
 
Jetzt bewerten
0 Bewertungen
KOMMENTARE (9 von 9)
 
JohnnyCash (25.06.2009, 12:15 Uhr)
DrogenABC
@DasBertl
Psychosen erleiden nur Dauerkonsumenten... vom einmaligen Konsum/Probe von THC werden mit Sicherheit keine Psychosen entfesselt. Aber zum letzten Punkt gebe ich dir völlig Recht. ;)
.
In diesem Artikel wird wieder mal ein krasses Beispiel genommen. 1 von 1000... es gibt immer Menschen die es übertreiben. Alle in ein Topf zu werfen, wäre hier total falsch!
.
Ich kenne genug aus meinem Freundeskreis die in ihrer Jugend auch Cannabis konsumiert haben und keiner von denen ist irgendwie abgerutscht oder wurde in die Klapse eingeliefert. Ganz im Gegenteil, viele davon haben es für ihr Alter weit gebracht.
.
Wenn THC schon verboten ist, dann bitte auch Alkohol und Tabak verbieten, denn diese Drogen sind weit aus schlimmer als THC. Wer hier nun was anderes behauptet, sollte sich das BBC Drogen ABC anschauen. Hier wurden verschiedene Drogen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen verglichen und in ein seriöses Ranking eingeteilt.... mit einigen Überraschungen ;)
.
Nichtsdestotrotz sollte man von Drogen die Finger lassen!
arniston (25.06.2009, 12:11 Uhr)
mordskerl
was soll dieser artikel, helfen ?
schon traurig genug das es solche typen gibt..
verständniss hört ja auch mal auf..
Mikeorganizer (25.06.2009, 11:35 Uhr)
Und die Moral von der Geschicht .....
wir verteufeln und verbieten das ach so gefährlich agressiv machende thc anstatt sich auf die wahren Ursachen wie Familie und zusammenhalt zu konzentrieren. Wie üblich es wird an den Symphomen rumgedoktort und das unliebsame eigentliche Problem verdeckt- wie es eben die Politik immer macht. Hier werden künstliche Feinbilder geschaffen um das dumme Volk vom wirklichen Problem abzulenken. Und x-tausend Holländer können bei dem Konsum nicht irren und sind weder agressiv noch anfällig für schwere Drogen. Zugegeben es ist geschmackssache aber wenn man vom Rauchen mal absieht ist thc wohl immer noch gesünder als Alkohol der alle Organe im Körper angreift. Da kommt aber wieder diese doppelmoral unserer Gesellschaft ins Spiel - am Alkohol kann man sich ja dumm und dümmer verdienen und genau das ist ja genau das wie uns unsere Politik am liebsten sieht - dumm und einfälltig !
PS Netobio richtig geschrieben !
logon (25.06.2009, 09:54 Uhr)
@SiliumSepp
genau, deck´ hier einfach mal wieder diese bekackten Klischees ab.....sorry, vielleicht sind deine arbeitslosen Freunde einfach nur Idioten.
Ich kenne genügend "selbstständige" sowie Festangestellte Gegenbeispiele, die Selbstständigen mit Umsätzen um 55000 p.a. und die Festangestellten mit über 10 Jahren Berufserfahrung in gleicher Firma.
think twice (wenn´s denn irgendwie geht...)
Sveto (25.06.2009, 09:28 Uhr)
@Netobio
Woher beziehen Sie eigentlich die Gewissheit, dass nur (in geringer Menge) tödliche Stoffe "Gifte" sind? Gift ist definitionsgemäß jeder Stoff, der durch chemische oder chemisch-physikalische Wirkung die Gesundheit zu beschädigen geeignet ist. Dass THC ein "Gift" ist, steht ganz außer Zweifel!
neoluxum (25.06.2009, 09:10 Uhr)
gefährliche Rechtslage
Da ich täglich die Opfer des "harmlosen" THC behandle, bin ich von der Gefahr dieses Suchtstoffes überzeugt. Natürlich ist es auch ein Medikament, aber eben nur für einen sehr kleinen Patientenkreis. Dort ist es eine Kosten/Nutzen Abwägung. Leider stehen uns aufgrund der deutschen Geschichte wenig Möglichkeiten zur Behandlung schwer erkrankter Menschen zur Verfügung, die selbst eine Behandlung ablehen. Was im somatischen Bereich durchaus sinnvoll und richtig ist, endet im psychiatrischen Bereich oftmals mit einer Katastrophe für den Patienten.Ich kann daher die Verzweiflung des Vater gut nachvollziehen.. uns Therapeuten geht es da oft ähnlich. Aber die Rechtsprechung ist da unerbittlich. Die Richter müssen das Leid ja nach ihren "Sprüchen" nicht mehr sehen...
DasBertl (25.06.2009, 08:30 Uhr)
@Netobio
Ihren letzten Vorschlag halte ich für bedenklich. Denn ich würde nicht jedem raten, es auszuprobieren, da es ein Stimmungsverstärker ist und zu Depressionen neigende Menschen (welche das oftmals von sich selbst nicht wissen, weil sie es nicht anders kennen) könnten dadurch tatsächlich ernsthafte Psychosen erleiden.
Man muss ja nicht alles ausprobieren nur um mitreden zu können. Bei THC mag das nicht gar so dramatisch erscheinen, bei anderen Stoffen ist das sicher extrem gefährlich!
Netobio (25.06.2009, 08:08 Uhr)
Irrtümer
Schade - bisher kannte ich den Stern als Medium, das "sauber" recherchiert. Hat der Autor wohl nicht.
Irrtum 1: THC (Wirkstoff in Cannabis) ist kein Gift. Es gibt zwar eine theoretisch letale Dosis, allerdings liegt diese beim vieltausendfachen der wirksamen Dosis und kann von Menschen nicht eingenommen werden, weil der Mensch weit früher einschläft. Würde ein Mensch die Dosis oral einnehmen, würde er sich frühzeitig übergeben.
Damit liegt die theoretisch letale Dosis um ein vielhundertfaches über der tödlichen Dosis von Alkohol oder gängigen Medikamenten.
Irrtum zwei: Der Wirkstoff "macht" nicht aggressiv, sondern beruhigt. Gerade das in Holland hochgezüchtete Gras enthällt einen hohen ANteil Indica, was von den beiden Cannabissorten (Indica und Sativa) die eher beruhigende Variante ist. Wenn der Sohn seinen Vater also vor den Zug schmeißen wollte, dann sicher nicht wegen des Cannabiskonsums. Abgesehen davon ist die Wirkung von THC die, dass Gefühle nicht verursacht werden, sondern lediglich vorhandene Gefühle verstärkt. Die Aggression gegen den Vater muss also vorher bereits latent da gewesen sein.
Bis vor 120 Jahren war Cannabis in den meisten deutschen medizinischen Lexika als Heilmittel akzeptiert und ist es zumindest hierzulande in wenigen Fällen noch immer. In anderen Ländern wird es therapeutisch eingesetzt, dabei auch die hochdosierte Variante aus holländischen Züchtungen (z.B. Schweiz).
Ich glaube es würde die Diskussion bereichern, wenn diejenigen, die darüber reden wollen es zumindest mal selber probieren, damit sie wissen, worüber sie reden.
SiliumSepp (24.06.2009, 22:35 Uhr)
Flower Power war gester...
heute ist der Stoff pures Gehirnzellenmasaker.
Die zunehmende Verharmlosung dieses Teufelszeugs macht mir wirklich Angst. Ich habe selber einige Freunde, die von dem Gift nicht loskommen. Arbeitslose Freunde!
http://siliumsepp.mybrute.com
"Icke muss vor Jericht"

Ob Kneipenschlägerei oder Ehekrach: Die Prozesse am Amtsgericht Berlin spiegeln das pure Leben wider. In "Icke muss vor Jericht" berichtet Uta Eisenhardt über Prozesse mit dem gewissen Etwas.

WEITERE ARTIKEL DER KOLUMNE
MEHR ZUM ARTIKEL
"Icke muss vor Jericht" Die Party-Schnorrer

Wenn in Berlin die Prominenten feiern, geht es exklusiv zu. Wer nicht berühmt ist, schafft es nur mit Tricks auf Bälle und Empfänge. Ein älteres Ehepaar trieb es besonders bunt: Journalisten berichteten, wie sie sich im Windschatten eines bekannten Politikers auf eine Party schlichen. Und das offenbar nicht zum ersten Mal.

"Icke muss vor Jericht" Meine Oma fährt betrunken Motorrad

Die Beamten glaubten an eine bösartige Falle der "Versteckten Kamera": An einem warmen Tag im Juli kam eine sturzbetrunkene Frau direkt auf die Wache - auf ihrem Mofa. Nun wurde der Fall vor einem Berliner Gericht verhandelt - und die 63-Jährige brachte eine kuriose Erklärung.

"Icke muss vor Jericht" Leben auf Kosten einer Leiche

Eine alte Dame liegt jahrelang tot in ihrer Wohnung, ihr Nachbar will davon nichts mitbekommen haben. Als er aber Zugang zu den Bankdaten der Frau erhält, scheut er sich nicht, ihr Konto zu plündern. Die Idee dazu sei jedoch nicht von ihm gekommen, rechtfertigt sich der Arbeitslose vor Gericht.