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Ike

US-Rockröhre
US-Rockröhre
Tina Turner will Schweizerin werden

Wieder wünscht sich ein Star eine neue Staatsbürgerschaft: Tina Turner möchte einen Schweizer Pass. Anders als der Neu-Russe Gérard Depardieu, weiß die Sängerin, worauf sie sich einlässt.

"Pacific Standard Time. Kunst in Los Angeles 1950?1980"
Wo die Sonne immer scheint

New York ist die Kunstmetropole schlechthin. Dass Los Angeles mindestens genauso gut ist, vielleicht sogar besser, zeigt nun eine Ausstellung in Berlin - mit Bildern von David Hockney bis Dennis Hopper.

Wave-Gotik-Treffen in Leipzig
Wave-Gotik-Treffen in Leipzig
Schrill und schaurig

Pfingsten ist da - und Leipzig färbt sich schwarz. Schon im 22. Jahr ist die Messestadt in Sachsen das Mekka der Wave- und Gotik-Fans. Unter den rund 20.000 Gästen finden sich auch einige Farbtupfer.

Unruhen in Libyen
Unruhen in Libyen
EU und UN schicken Erkundungsteams

Die militärische und die humanitäre Lage in Libyen sind unübersichtlich. Gaddafi vermeldet seinen Sieg. Auch die Aufständischen feiern. Die UN und die EU schicken Erkundungsteams nach Nordafrika.

American Venture
Blog "American Venture"
Tea (Party) Time?

Über die Tea-Party-Bewegung die derzeit hier für Furore sorgt, kann man streiten, aber einen Bildungseffekt hat sie erreicht - die Bücher über die Entstehung der echten Bewegung sehe ich bei meinen Schülern. Es ist Wahlk(r)ampf für die 'midterm elections' in 2 Wochen. Die Kandidaten werfen sich gegenseitige Lügen vor.  Im Kampf für den Governor von Texas kann ich nicht nachvollziehen, ob GOP Kandidat Rick Perry seine Riesen-Villa für 600000 Dollar Miete von Steuergeldern zurecht bezahlt, oder Demokrat Bill White als Mayor von Houston Profit aus den Hurricanes "Rita" und "Ike" zog. Doch gehen wir zunächst einen grossen Schritt zurück ins Jahr 1770. Eine der vielen Auseinandersetztungen zwischen den Kolonialisten und den britischen Besatzern endete tragisch mit 5 Toten und ging als "The Boston Massacre" in die Geschichte ein. Was mach der Engländer um 4 Uhr? Natürlich Tea-Time, was die neuamerikanischen Kolonialisten von den Briten übernahmen. Tee war das Getränk dieser Zeit, nur die von der Regierung in London erhobene Steuer auf den Tee war für viele ein Dorn im Auge. Die Steuer machte nur 'Pennies' aus, aber es ging um das Prinzip. So kam es dazu das aufgebrachte Bostonians als Indianer verkleidet 3 englische Schiffe im Hafen von Boston stürmten und den Tee ins Wasser warfen. Die Tea Party war geboren und wird als Beginn der amerikanischen Revolution angesehen. David hatte gegen Goliath gewonnen. Ich versuche nun die Kurve zum heutigen Geschehen zu biegen. Welcher Dorn im Auge nervt die 'Tea Baggers' heute? Steuern könnten es möglicherweise sein, aber welche? Die Steuererleichterungen für Millionäre, die Obama rückgängig machen will? Manche denken laut darüber nach die Reform der Krankenversicherung rückgängig zu machen und andere behaupten die Zahlung von Arbeitslosengelt sei 'unconstitutional' und gehört ganz  abgeschafft. Auch die Riege der Kandidaten die in 2 Wochen zur Wahl stehen und die im Januar in Washington sitzen könnten, ist sehr 'bunt'. Da ist die vielzitierte Masturbations-Gegnerin  Christine O'Donnel, die ihre erste TV-Anzeige beginnt mit: "I'm not a witch." Jemand der in  Washington mitregieren will, muss erklären keine Hexe zu sein. Wie bekomme ich nur die Kurve zu den mutigen Bostonians hin? Dann haben wir Carl Paladino, der gerne unter der Gürtellinie zuschlägt. Er sendet gerne Emails mit rassistischen oder ponographischen Inhalt an seine Anhänger. Vergleich mit Samuel Adams, einem der Begründer der Bewegung in Boston? Nee, lass ich mal lieber. Und dann ist da noch Rich Lott, der gerne sein Geschichtsbewusstsein in Nazi Uniform zur Schau stellt. Da ich offensichtlich die Kurve vom damaligen 'Cornerstone of Freedom' hin zu den heutigen Eskapaden nicht hinbekomme, bleiben bei mir viele Fragen offen. Haben wir keine besseren Politiker? Gewinnt diese populistische Polemik gegenüber Fakten und Vernunft?

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WhatÂ’s New 2010?

Eines ist sicher, beim Fliegen wird sich wieder einiges ändern. Werden die Gepäckfächer und Toiletten im Flugzeug bald zu bestimmten Zeiten verschlossen? Seit 1.1.2010 darf man in Galveston kaum noch rauchen. Selbst vor dem Eingang von Kneipen und Bars muss man mindestens "15 feet" Abstand halten, wenn man rauchen will. Galveston, das Ausflugs- und Partyziel erholt sich immer noch von Hurricane Ike und reiht sich nun in die Städte mit dem 'strictest smoking ban' ein. Gerüchten zu Folge ist der Verkauf der Bumper Sticker mit dem Titel "At least I can still smoke in my car!" sprunghaft angestiegen. Anyway…Happy New Year 2010!!!

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Hurricane Season

Also Obi heisst hier "Home Depot" oder "Lowes" und gleich im Eingangsbereich begruesst mich ein riesen Billboard mit der Frage: "Are you prepared?" Ich denke so für mich, ja bin ich, oder doch nicht? Hat das Plakat sein Ziel erreicht? Ich gehe weiter und sehe Generatoren hoch gestapelt. Ich hatte vor 2 Jahren einen gekauft, der sich letztes Jahr nach "Ike" bewährt hatte. In der 'Workshop corner' beginnt in 10 Minuten die nächste Vorführung von "Plylox and Plywood". Ich schaue kurz zu wie mit den neuen Klammern das Sperrholz am Fenster befestig wird. Nachdem ich in Gedanken die Anzahl und Fläche meiner Fenster überschlagen habe, gehe ich weiter. Ich erinnere mich, dass Hurricane Jimena gerade auf der Baja California wütete und Sturm Erica Kurs auf Florida nimmt. Ich checke den Wetterbericht und in der Tat die Rubrik "Eye on the Tropics/Gulf" hat einen Stammplatz, auch wenn es noch ruhig ist. Um etwas Dramatik in die bisher ruhige Saison zu bringen wird die Statistik vom 24. August bis 15. September der letzten 100 Jahre bemüht. Vorbeugung oder 'Bedurfnisweckung' beim Konsumenten? Fakt ist, die Anzahl der gekauften Taschenlampen Batterien und 'wind up radios' steigt nach solchen Meldungen sprunghaft an. Und macht sich dann ein Sturm auf den Weg in den Golf sind Plywood und Generatoren schnell ausverkauft. Die Baumärkte haben eine Logistik entwickelt, die sich nach dem 'path' der Hurricanes richtet. Auch der Umgang mit dem Sturm ist gut dokumentiert und in die Kategorien 'before the Storm' , 'as the storm approaches ' und 'during the storm' eingeteilt. Unter dem Link 'Stock up now' findet man die ultimative 'Hurricane shopping list '. Ich hoffe, wir bleiben dieses Jahr verschont, aber werde mein 'Eye on the Gulf' haben.

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Rock Summer Final

Freitags fuhr der " Marakesh Express " bei mir vorbei und nahm mich auf „Wooden Ships“ mit zum "Southern Cross". Mein letztes Konzert in diesem Sommer war Crosby, Stills and Nash im Woodland Pavillion in Houston. Einziger Wermutstropfen, der Bierpreis ist bei $9.25 für etwas mehr als einen halben Liter angekommen, was die Schlangen am Bierstand minimiert, jedoch für eine Menge Unmut bei den Fans sorgte. Der von Hurricane Ike letztes Jahr zerstörte Pavillion wurde größer und schöner wieder aufgebaut. Man sollte meinen, dass die Versicherung und nicht die Fans die Zeche zahlen. Den Football Fans geht es ähnlich. Der Preis bleibt der Gleiche, jedoch sind diese Saison 4 oz weniger im Becher. "When you see the Southern Cross For the first time You understand now Why you came this way"

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10 Years After

Zum einjährigen Bestehen dieses Blogs ein schlaglichtartiger Rückblick auf 10 Jahre USA. Es gab viele Ereignisse - zumeist schöne. 1. Der schwere Anfang Ich erinnere mich noch genau an meine Ankunft in Houston. Der 11-stunden Flug steckte in den Knochen und als ich das erste Mal die Texanische Sonne spürte, bekam ich die Wucht von 40 Grad heiss-feuchter Luft als Breitseite ab. Auf dem Weg zum Auto was ich schnell im eigenen Saft. Am nächsten Morgen ging um 8 Uhr die Vorbereitungswoche los. Wir sassen als Gruppe fast 10 Stunden täglich im Seminar und mussten uns Details anhören, die sich echt keiner merken konnte, und die auch später im Schulaltag von keinem grossen Nutzen waren. Alles Lebenswichtige wie Unterkunft, Auto, Konto, texanischen Führerschein und Social Security Nummer musste warten. So nach und nach Fuss zu fassen war nur durch die grandiose Hilfe von Freunden und Bekannten hier in Houston möglich. Dafür bin ich heute noch dankbar. 2. Meine erste Stunde Ich erinnere mich noch als wäre es gestern gewesen. Meine erste Stunde 8. Klasse Informatik. Ich bekam am ersten Tag 3 verschiedene Formulare für die Anwesenheit in die Hand gedrückt, die mit 3 verschiedenen Schreibutensilien jeweils noch differenziert auszufüllen waren. Warum hatte mir vorher niemand erklärt, was ein 'number 2 pencil' ist? Irgendwie habe ich es neben dem Unterrichten von 30 Schülern geschafft. Auch der Umstieg von alten 286 auf damals neuen 486 und Pentium 1 Rechner mit exzellenter Software und Netzwerk musste sehr schnell vonstatten gehen. Noten, Zeugnisse, Anwesenheit, alles wurde schon damals online getätigt. 3. Hochzeit Es gab bis 2002 zwei Sachen, die nicht zusammenpassten. Die eine war ICH und die andere HEIRATEN. Nun war ein Urlaub in Hawaii geplant und die Idee kam auf, das mit unserer Hochzeit zu verbinden. Dazu muss gesagt werden, dass wir schon 10 Jahre 'wilde Ehe' hinter uns hatten. Die Aussicht stressfrei an einem netten einsamen Strand in Hawaii 'Ja' zu sagen, rückte meine Heiratsphobie in ein anderes Licht. 4. Reisen Seit unserer Ankunft hatten wir jeden freien Tag zum Reisen genutzt. Wir waren Reiten auf einer Ranch in Bandera, erkundeten den Nationalpark Big Bend in West-Texas und besuchten Dallas, Austin und San Antonio. An langen Wochenenden ging es in den 'TexMex'-Süden nach South Padre Island und Matamoros. Später ging es 'East' nach New Orleans, Pensacola Beach und die Florida Keys. Den nächsten Spring Break nutzten wir, um die herrliche Gegend um die '4 corners' unsicher zu machen. Santa Fe, Albuquerque, Taos, Las Vegas, Valley of Fire und White Sands Nationalpark sind immer einen Besuch wert. 2004 fuhren wir 4000 Meilen durch Texas, New Mexico, Arizona, Utah, Colorado und Nevada um Nationalparks wie Bryce Canyon, Arches, Monument Valley und via Houseboat den Lake Powell zu erkunden. Und schliesslich letzten Sommer die grosse Tour, die im Blogbeitrag 'Go West' vom August beschrieben wurde. 5. Till Alles, was ich zu den medizinischen Standarts sagen kann, die ich bei Till's Geburt kennengelernt hatte, ist ausgezeichnet. Birgit's 'Gyn' ist aus Leipzig und sächselt nach 40 Jahren USA immer noch, wenn er deutsch redet. Das Durchschneiden der Nabenschnur war ein besonderes Erlebnis, das ich nie vergessen werde. Dass es im Gesundheitswesen auch Schattenseiten gibt, ist im letzten Blog-Beitrag nachzulesen. 6. Auto geklaut Eine Begebenheit, die eigentlich eine eigene Story wert ist. Es war ein Morgen wie jeder andere. Birgit musste eher als ich los und kam zurueck und sagte "Das Auto ist weg!". Das Auto war ein 1985 Pontiac Parisienne. Quatsch, sagte ich. Wer klaut denn so ein altes Auto? Der Pontiac war weg. Nach Anzeige, Polizei und viel Papierkram machten wir uns daran, die Autohäuser abzuklappern um einen günstigen 'Gebrauchten' zu finden. Plötzlich bog unser Pontiac vor uns aus einer Seitenstrasse ein. Ich rief 911 an, wir hatten ein kleine Verfolgungsjagd und wähnten uns schon sicher unser Auto wiederzubekommen. Was dann folgte, würde einen Roman füllen, aber um es kurz zu machen, die Polizei glaubte dem Autodieb und nicht uns, da er gefälschte Papiere vorlegen konnte. Er fuhr nach 2 Stunden hin und her mit unserem Auto davon, obwohl eine Pistole, 15 Nummernschilder und diverses Wekzeug im Kofferraum war und ich für alle Identifizierungsmerkmale, die ich eingebaut hatte, den Kassenbong grade mal nicht vorlegen konnte. Der Dieb meldete unser Auto am naechten Tag als "gestohlen", da er doch eher nicht, wie gefordert, zur Polizei gehen konnte und das Auto nach einer sekundären sog. VIN Nummer durchsuchen lassen konnte. So blieb die Tat ungesühnt und wir waren um eine Erfahrung reicher. 7. Hauskauf Wir haben unser Haus 2006 gekauft. Hauskauf hierzulande ist aus meiner Erfahrung recht abenteuerlich. Man kontaktiert eine Maklerin, die je nach Bedürfnissen und Wuenschen Haeuser zeigt und einen dann bis zum Closing (dem entgueltigen Kauf) begleitet. Ich hatte schnell den Nerv verloren, aber Birgit lies sich weitere 22 Häuser zeigen. Schöner Nebeneffekt, die Maklerin von damals und ihre Familie zählen jetzt zu unseren besten Freunden. 8. Hurricanes 2 Namen werden wohl für immer im Langzeitgedächnis verhaftet sein: "Rita" (2005) und "Ike" (2008). Es ist komisch, wenn man das Wichtigste zusammenpackt, vor einer Naturgewalt flieht und nicht weiss, ob das Haus noch steht, wenn man wiederkommt. Rita trieb uns bis Amarillo, wo wir im Palo Duro Statepark unterkamen. Alles, was wir von "Ike" in Dallas spürten, war etwas Nieselregen. Als wir nach drei Tagen nach Houston zurück kamen, mussten wir lernen, zehn weitere Tage ohne den regulären Strom und ohne Benzin auszukommen. Ausserdem waren wir gezwungen von Konserven zu leben, da nicht nur die Tankstellen, sondern auch alle Supermärkte geschlossen hatten. Zum Glück hatte ich nach "Rita" einen Generator gekauft, so dass wir wenigstens abends etwas Licht hatten. 9. Produkte USA Es hat sich einiges in den Ladenregalen getan. Vor 10 Jahren war nicht daran zu denken Nutella oder Ritter Sport bei Walmart oder Kroger zu finden, was heute kein Problem mehr ist. Damals ging der Einkauf solcher Produkte nur übers Internet www.germandeli.com ). In verschiedenen Märkten (Deli) findet man auch Hagebuttenmarmelade, Knödel und Spätzle. 10. Produkte/Chains Deutschland Vor 10 Jahren waren Franchise -Ketten wie Subway, KFC, Dunkin' Donuts oder Runners Point noch Fremdworte in Deutschland. Man kannte McD und BK. Heute unterscheidet sich das globalisierte Marktgeschehen kaum noch. Die grossen 'Chains' operieren weltweit. Verwundert war ich über das Scheitern von Walmart in Deutschland.

Legendärer Beatles-Produzent
Legendärer Beatles-Produzent
Phil Spector des Mordes schuldig gesprochen

Ein Musik-Genie muss hinter Gitter: Ein Geschworenengericht in Los Angeles hat Phil Spector wegen tödlicher Schüsse auf die Schauspielerin Lana Clarkson des "Mordes mit bedingtem Vorsatz" für schuldig gesprochen. Dem berühmten Beatles-Produzenten droht nun eine Haftstrafe von mindestens 18 Jahren.

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