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Reisende mobben Araber aus Flugzeug

Waren die beiden Araber ein Sicherheitsrisiko? Israelische Fluggäste protestieren gegen zwei Landsleute vor dem Abflug in Athen so lange, bis sie den Airbus von Aegean Airlines mit dem Ziel Tel Aviv wieder verlassen. 

A321 beim Start

Ein Airbus A321 der griechischen Fluggesellschaft Aegean Airlines

Vehemente Protesten israelischer Passagiere haben zwei offenbar arabischstämmige Fluggäste zum Verlassen einer Maschine der griechischen Gesellschaft Aegean Airlines veranlasst. "Eine zunächst kleine Gruppe von Fluggästen forderte sehr lautstark und eindringlich, dass zwei andere israelische Passagiere aus Sicherheitsgründen überprüft werden", erklärte die Fluggesellschaft.

Airline entschuldigt sich

Der Vorfall hatte sich demnach bereits am späten Sonntag ereignet und sorgte für eine 90-minütige Verspätung des Flugs von Athen nach Tel Aviv. Wie israelische Medien berichteten, handelte es sich bei den beiden Passagieren um einen israelischen Araber und einen Palästinenser.

Aegean gab an, einer der Fluggäste habe einen israelischen Pass, der andere eine Aufenthaltsgenehmigung für das Land gehabt. Als die Polizei zur Überprüfung der Papiere eingetroffen sei, hätten nach anfänglich "drei bis vier" schon "60 bis 70 Passagiere" gefordert, die Männer des Flugzeugs zu verweisen. An den Papieren hatte die Polizei nichts zu beanstanden.

Der Pilot habe daraufhin verkündet, dass jeder, der sich nicht sicher fühle, ohne Anspruch auf Entschädigung das Flugzeug verlassen könne, erklärte Aegean. Die beiden Männer hätten dann aber selbst den Rückzug angetreten. Aegean stellte ihnen demnach eine Unterkunft für die Nacht und einen Ersatzflug mit der israelischen Linie El Al am Montag. Die griechische Gesellschaft dankte den Männern und entschuldigte sich.

tib/AFP
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