23. Juli 2011, es ist Samstagnachmittag um 15.54 Uhr englischer Zeit. Der Bodyguard Andrew Morris betritt im Londoner Stadtteil Camden das Schlafzimmer von Amy Winehouse. Sie hatte sich am Vormittag hingelegt, schläft seit mehreren Stunden. Morris will sie jetzt wecken. Er ist mehr als ihr Leibwächter, er ist ihr Aufpasser. Engagiert von ihrem Management, um Winehouse vor sich selbst zu bewahren. Doch dieses Mal kommt Morris zu spät. Amy Winehouse ist tot. Die 27-Jährige liegt leblos in ihrem Bett. Sie starb an einer Alkoholvergiftung, wie eine Untersuchung später ergibt, hatte 4,16 Promille im Blut. Mit nur zwei Alben war sie zu einer der größten Künstlerinnen des 21. Jahrhunderts aufgestiegen. Es regnete Preise und Kritikerlob, vor allem ihre zweite Veröffentlichung "Back to Black" verkaufte sich millionenfach und läutete eine weltweite Retro-Soul-Welle ein. Die britische Sängerin kämpfte jedoch ständig mit ihrer Drogenabhängigkeit
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