Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Daegu sorgt Usain Bolt für die Sensation: Er ist im 100-Meter-Finale schneller, als der Starter schießen kann. Acht Männer hocken in den Startblöcken. Im Stadion knistert es. Alle gucken auf die Bahn fünf, auf den Titelverteidiger, Olympiasieger und Weltrekordhalter aus Jamaika. Und plötzlich rennt der los. Deutlich bevor der Startschuss gefallen ist. Danach: pures Entsetzen. Bei den Zuschauern. Und bei Bolt. Denn nach der seit 2010 gültigen Regel führt schon der erste Fehlstart zum Rennausschluss. Immerhin: Trotz der Fehlstart-Blamage wird der Supersprinter später zum dritten Mal zum "Welt-Leichtathleten des Jahres" gekürt
Zum Jahresrückblick 2011