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Was passiert mit einem Vater, dessen Sohn 15 Menschen und sich selbst erschießt? Im Stuttgarter Landgericht konnten sich die Zuschauer ein Bild davon machen. Jörg K., Vater des Amokläufers von Winnenden und selbst angeklagt, stellte sich der Öffentlichkeit. Über den Auftritt eines gebrochenen Mannes.
Tim K. erschoss am 11. März 2009 in Winnenden und Wendlingen 15 Menschen. Nun steht der Vater des Amokläufers vor Gericht. Die Hinterbliebenen haben ein Anliegen an Jörg K.
Die Opferangehörigen des Amoklaufs von Winnenden kamen mit großen Erwartungen zum Prozessauftakt, aber die erste Verhandlung brachte sie auf. Vielen war das Aufeinandertreffen zu schmerzhaft.
Der Prozess gegen den Vater des Amokläufers setzt Maßstäbe für den Umgang mit Opfern. Selten hat sich ein Gericht so sehr um einen respektvollen Umgang bemüht.
Der Vater des Amokläufers von Winnenden hofft bei einem neu aufgerollten Prozess auf ein milderes Urteil. «Schlechter kann es für mich nicht ausgehen», sagte Jörg K. dem Magazin «Focus».
Ein bedrückender Prozess ist zu Ende. Jörg K., der Vater des Amokläufers von Winnenden, hat eine Bewährungsstrafe bekommen. Seelenheil bringt dieses Urteil kaum.
Seit 27 Prozesstagen steht der Vater des Amokläufers von Winnenden vor Gericht, weil er die Tatwaffe nicht richtig weggeschlossen hatte. Heute beginnen die Plädoyers der Nebenkläger. Im stern.de-Interview schildern die Eltern eines der Opfer den Prozessverlauf und was sie über Tim K. und seine Familie denken.
Überraschende Wende im Prozess gegen den Vater des Amokläufers Tim K.: Laut der Betreuerin der Familie wussten die Eltern, dass ihr Sohn "Hass auf die Welt" verspürte. Eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung in 15 Fällen ist damit wahrscheinlicher geworden. Allerdings lebt die Familie von Tim K. bereits wie in einem Gefängnis.
Die Justiz wird in den nächsten Tagen entscheiden, ob Jörg K., der Vater des Amokläufers von Winnenden, vor Gericht muss. Dieser Prozess ist zwingend nötig, um den Hinterbliebenen zu helfen, mit dem Unfassbaren umzugehen - in den Familien der Opfer und in der Familie des Täters.
Die schreckliche Tat seines Sohnes, der 15 Menschen und sich selbst erschossen hat, wird Jörg K. wohl sein Leben lang anhaften. Nun muss er deswegen auch vor Gericht: Er wird wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.
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