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Der große Schwindel ist aufgeflogen: Die Ehefrau des jahrelang vermissten Kanuten will aus Panama nach England zurückkehren und "sich der Sache stellen". Sie gab zu gewusst zu haben, dass ihr Mann die ganzen Jahre am Leben war. Ein Bild der zwei aus Panama hat sie entlarvt .
Sie hat alle belogen. Ihre Söhne, die Polizei, die Versicherungen. Allen gaukelte sie vor, ihr Mann sei ertrunken. Über Jahre. Aber er lebte, nebenan. Welche Rolle Anne Darwin, die Frau des englischen "Kanumannes", bei diesem bizarren Versicherungsbetrug spielte, wird nun vor Gericht verhandelt.
Der kuriose Fall des kürzlich aufgetauchten "Kanu-Mannes" nimmt eine interaktive Wendung: John Darwin hatte online eine Frau aus den USA kennengelernt. Diese sollte für ihn ein günstiges Grundstück kaufen. Als es Darwin zu langsam ging, drohte er ihr mit rabiaten Methoden.
John Darwin, besser bekannt als "Kanu-Mann", wird die nächsten Jahre im Gefängnis verbringen. Ein Gericht verurteilte den jahrelang für tot geglaubten Briten wegen Betrugs und Geldwäsche zu mehr als sechs Jahren Haft. Auch seine Frau muss für lange Zeit hinter Gitter.
John Darwin will sich an nichts erinnern können, was in den vergangenen Jahren passiert ist. Seine Familie glaubte angeblich, dass er 2002 mit seinem Kanu ertrunken sei. Doch die Polizei scheint der Geschichte nicht zu glauben. Denn es kommen immer mehr Ungereimtheiten ans Licht.
Er ist der "Kanu-Mann". Seit Monaten sitzt John Darwin wegen Versicherungsbetrugs im Gefängnis. Er kann sich aber nur schwer von der Vergangenheit lösen. Der Brite, der seinen Tod mithilfe eines gekenterten Kanus vortäuschte, hat ein neues Hobby gefunden.
Ihr Mann, der totgelaubte "Kanu-Mann" John Darwin, wurde bereits verhaftet. Jetzt ist auch seine Frau Anne bei ihrer Ankunft in England festgenommen worden - zu ihrem Erstaunen. Bei einer Shopping-Tour mit Journalisten in Miami hatte sie noch gefragt: "Die werden mich doch nicht festnehmen?"
Es hätte so schön sein können: Der Brite John Darwin inszenierte seinen Tod, um die Versicherungssumme zu kassieren und mit seiner Frau in Panama zu leben. Doch der Betrug flog auf. Nach ihm selbst steht jetzt seine Ehefrau Anne vor Gericht.
Der jahrelang totgelaubte britische "Kanu-Mann" John Darwin soll am Montag unter dem Vorwurf des Betruges einem Haftrichter vorgeführt werden. Seine Frau wurde am Sonntag bei ihrer Rückkehr nach Großbritannien festgenommen - Leben hinter Gittern, statt Sonnentraum in Panama.
Anscheinend kommt nun die Wahrheit im mysteriösen Fall des totgeglaubten Kanufahrers ans Licht: Ein Foto aus dem Sommer 2006 zeigt John und seine Frau Anne Darwin im Urlaub in Panama. Bisher war man davon ausgegangen, dass John Darwin fünf Jahre lang verschwunden war.
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