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Freispruch in Ottfried-Fischer-Affäre

Im Prozess um ein Sexvideo mit dem Schauspieler Ottfried Fischer gibt es einen Freispruch für den angeklagten "Bild"-Journalisten. Der Richter sprach dennoch von einer "Riesen-Sauerei".

  Der Schauspieler Ottfried Fischer trat als Nebenkläger auf

Der Schauspieler Ottfried Fischer trat als Nebenkläger auf

Im Prozess um eine angebliche Erpressung des Kabarettisten Ottfried Fischer, 59, mit einem Sexvideo ist der angeklagte Journalist vor dem Landgericht München freigesprochen worden. Eine persönliche Schuld des Angeklagten sei nicht feststellbar gewesen, sagte der Vorsitzende Richter Thomas Hensel am Donnerstag.

Er betonte aber dennoch: "Was da passiert ist, ist eine Riesen-Sauerei. Was der einzelne in seiner Wohnung macht, geht niemanden etwas an." Fischer war beim Sex mit zwei Prostituierten in seiner Münchner Wohnung gefilmt worden. Das Video gelangte in die Hände des "Bild"-Journalisten.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Geldstrafe von 42.000 Euro für einen Angeklagten gefordert. Dem Reporter war vorgeworfen worden, den an Parkinson erkrankten Kabarettisten und Schauspieler ("Der Bulle von Tölz") mit dem Video zu einem Exklusiv-Interview erpresst zu haben.

Der Journalist hatte jeglichen Erpressungsversuch stets bestritten.

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