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3096 Tage war sie im Kellerverlies gefangen: Für eine ARD-Dokumentation kehrte Natascha Kampusch in das Haus ihres Entführers Wolfgang Priklopil zurück. Aus nachgespielten Szenen und Interviewsequenzen wird der Kriminalfall rekonstruiert. Doch viele Fragen bleiben unbeantwortet.
Tat er es aus Scham? Als er den Gerichtssaal von St. Pölten betrat, verbarg der Inzest-Täter von Amstetten sein weltweit bekanntes Gesicht hinter einer blauen Kladde. Kurz danach gab Josef Fritzl seine Schuld in den meisten Anklagepunkten zu. Doch bei den Vorwürfen Mord und Sklaverei sagte er mit fester Stimme: "Nicht schuldig!"
Mit Obduktionsfotos von Opfern des verurteilten Kindermörders Marc Dutroux hat ein rechter Politiker im belgischen Parlament für einen Eklat gesorgt.
Besondere Familienzusammenführung in Amstetten: Die wochenlang in Lebensgefahr schwebende 19-jährige Tochter des Inzesttäters Josef Fritzl ist aus dem künstlichen Koma erwacht und lebt nun bei ihrer Familie. Ärzte und Therapeuten berichteten über das emotionale erste Treffen, das Leben der Opfer und ihre sehnlichsten Wünsche.
Im Kellerverlies der Inzest-Opfer von Amstetten haben Ermittler einen weiteren Zugang entdeckt. Der Eingang war offenbar stillgelegt und mit zwei Türen gesichert. Unterdessen berichteten Ärzte der Opfer über deren ersten Tage in Freiheit und wie der Inzest-Vater Josef Fritzl sie im Verlies mit Vitaminpräparaten versorgte.
Sein Lebensinhalt war Kiffen. Dann will der Frankfurter Rami Makanesi ein großer Kämpfer sein, zieht in den Krieg für al-Qaida - und scheitert kläglich. Nun steht er vor Gericht. Seine Anstifter und Komplizen laufen frei herum, viele leben in Deutschland. Der stern hat sie aufgespürt.
Er bezeichnete sich selbst als "filmsüchtig". Er wollte Erfolg, er wollte Massen nicht nur erreichen, sondern auch beglücken, glaubte nicht an Grenzen: Bernd Eichinger ist tot. Ein Nachruf.
Ihr Schicksal sorgte weltweit für Aufsehen: Natascha Kampusch wurde jahrelang in einem Kellerverlies festgehalten. Nun erzählt sie in der Biografie "3096 Tage" ihre Geschichte. Ein Interview.
Vier Jahre nach der Flucht aus dem Kellerverlies schildert Natascha Kampusch in ihrer Biografie, wie ihr Entführer immer wieder versuchte, sie gefügig zu machen. Und warum es gut war, ihren Peiniger nicht nur zu hassen.
Er war der erste, bei dem Wolfgang Priklopil Unterschlupf gesucht hatte, nachdem Natascha Kampusch die Flucht gelungen war. Stundenlag war Ernst H. mit dem Entführer durch Wien gefahren, ehe der sich vor einen Zug warf und Selbstmord beging. Ein Gericht sprach H. jetzt vom Vorwurf der Fluchthilfe frei.
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