Kiew Natalia will nicht weichen

30. Juni 2012, 12:00 Uhr
1/ 7
Anfang der 90er Jahre war Pozniaki ein kleines Bauerndorf im Südosten der ukrainischen Hauptstadt. Dann rückten die Bagger an. Die Kiewer Stadtverwaltung ließ die alten Häuser abreißen und stampfte ringsherum Wohnsilos aus dem Boden. Als Ausgleich für ihre Höfe erhielten die Landwirte Wohnungen in den Neubauten. Alle machten mit. Fast alle. Einzig Natalia Jurtschenko weigerte sich. Sie wollte nicht weichen. Das Ergebnis: Heute liegt das letzte Gehöft von Pozniaki dank Bauschutt und Erdaufschüttungen fünf Meter tiefer als die umliegenden Hochhäuser. Jurtschenko wohnt hier mit ihren vier Kindern, deren Ehepartnern, ihren zwei Enkelkindern und ihren beiden Ehemännern - in einer WG mit 13 Menschen. ©
1/ 7
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7
Jetzt bewerten
1 Bewertungen
MEHR ZUM ARTIKEL
Kiew Gericht verhandelt über Fall Timoschenko

Unter Berufung auf Verfahrensmängel will die ehemalige ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko ihre Haftstrafe aufheben lassen. Ein Gericht hat mit der Prüfung des Urteils begonnen.

 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (26/2013)
Die Zuckermafia