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Am Berliner Canisius-Kolleg sind wahrscheinlich weit mehr Schüler sexuell missbraucht worden als bisher angenommen. Der Rektor der Schule, Pater Klaus Mertes, hält inzwischen eine dreistellige Opferzahl für möglich. Inzwischen ist auch von Entschädigungszahlungen für die Betroffenen die Rede.
Mit seiner polarisierenden Art der Berichterstattung war der konservative TV-Journalist Ende der Achtziger erfolgreich, er löste aber auch immer wieder heftige Kritik aus
Der Jesuitenorden hat ein erstes Entschädigungsangebot für Missbrauchsopfer vorgelegt.
Der Skandal um sexuellen Missbrauch am Berliner Canisius-Kolleg und anderen Jesuitenschulen nimmt immer größere Ausmaße an. Über 100 Betroffene haben sich inzwischen gemeldet. Einigen reichen Entschuldigungen nicht aus. Sie fordern eine finanzielle Entschädigung.
Experten schätzen, dass es unter deutschen Priestern Hunderte Triebtäter gibt. Warum kommt es in der katholischen Kirche so oft zum Kindesmissbrauch? Der Zölibat ist eines von vielen Problemen.
Der Skandal um sexuellen Missbrauch von Schülern an Jesuiten-Schulen weitet sich aus: Jetzt hat ein dritter Pater Übergriffe auf Kinder zugegeben. Auch er unterrichtete früher am Berliner Canisius-Kolleg. Der heutige Schulleiter fürchtet, die bisher enthüllten Fälle seien nur die "Spitze des Eisbergs".
Der Missbrauchskandal an Schulen des katholischen Jesuiten-Ordens nimmt immer größere Dimensionen an. Hinweise der Opfer gab es schon kurz nach den Übergriffen Anfang der 80er-Jahre, doch die wurden ignoriert. Die beschuldigten Patres sollen ihr Unwesen zudem auch im Ausland getrieben haben.
Die Affäre um den massenhaften sexuellen Missbrauch von Schülern am Berliner Elitegymnasium Canisius-Kolleg weitet sich aus. Ordensführung und Vatikan wurden angeblich schon vor Jahren informiert. Ein Pater gestand die Taten.
Wie kann es sein, dass der sexuelle Missbrauch am Berliner Canisius-Kolleg erst 30 Jahre später bekannt wurde? Und was hat die katholische Kirche damit zu tun? Über eine Schule im Schockzustand.
Im Missbrauchsskandal an einem katholischen Gymnasium in Berlin haben sich 15 weitere ehemalige Schüler gemeldet, die an der Schule Opfer von sexuellen Übergriffen geworden waren. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden kann.
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