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1. September 2010, 09:03 Uhr

Apotheken-Räuber stirbt durch fünf Schüsse

Der durch Polizei-Schüsse getötete Räuber in Köln ist von insgesamt fünf Kugeln getroffen worden. Das habe die Obduktion ergeben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Alfred Willwacher, am Dienstagmorgen.

Der durch Polizeischüsse getötete Apotheken-Räuber in Köln ist von fünf Kugeln getroffen worden. Tödlich gewesen sei ein Schuss in den Hals, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Vier Schüsse trafen den Mann im linken Bein. Der 42-Jährige hatte am Montagnachmittag eine Apotheke in Köln-Merheim überfallen und mehrere hundert Euro erbeutet. Auf der Flucht wurde er von der Polizei erschossen.

Der Mann hatte eine Gaspistole bei sich, die einer scharfen Schusswaffe täuschend echt gesehen habe. Nach bisherigen Zeugenaussagen habe er damit auch auf die Beamten gezielt, sagte Staatsanwaltschafts-Sprecher Alfred Willwacher. Demnach hätten die Polizisten den Flüchtigen drei Mal vergeblich aufgefordert, stehenzubleiben und die Waffe niederzulegen. Auch Warnschüsse hätten den Mann nicht zum Aufgeben bewegt.

Ob die Schüsse alle aus einer einzigen Polizeiwaffe abgegeben wurden oder ob mehrere Beamte schossen, stehe noch nicht fest, sagte Willwacher.

Der Täter hatte in der Apotheke mit vorgehaltener Pistole Bargeld gefordert. Der 42-Jährige wohnte in der Nähe des Tatorts. Er sei in der Vergangenheit einmal wegen Diebstahls aufgefallen.

DPA
 
 
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