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30. Januar 2007, 21:19 Uhr

Plastik-Kot schockiert Dänemark

Er riecht nicht und eine Gefahr ging von ihm auch nicht aus - die Tatsache aber, dass der Plastik-Hundekot wochenlang unentdeckt in dänischen Krankenhäusern herumgelegen hatte, schockiert nicht nur die Initiatoren dieses Hygienetests.

So oder so ähnlich hätte das Krankenhauspersonal die Plastikhaufen entfernen müssen© Clemens Bilan/DDP

Schockierendes über den Reinigungsstandard dänischer Krankenhäuser hat ein Test mit falschem Hundekot durch die dänische Zeitung "B.T." zu Tage gebracht. Wie das Blatt berichtete, war am Kopenhagener Reichshospital brauner Hundekot aus Plastik nach mehreren Tagen und zum Teil über eine Woche nach der Platzierung durch Reporter des Blatts noch nicht beseitigt.

Ähnliche Ergebnisse, zum Teil sogar über mehrere Wochen, brachten Testreihen am Universitätskrankenhaus Odense, dem Bispebjerg-Krankenhaus von Kopenhagen, dem Skejby-Krankenhaus in Arhus sowie dem Regionskrankenhaus Næstved.

Nur die Stadt Vejle arbeitete vorbildlich

Jeweils am nächsten Tag verschwunden waren die für Kranke höchst gefährlich aussehenden "Hundehaufen" nur im Krankenhaus der Stadt Vejle. Dänemarks Gesundheitsminister Lars Lokke Rasmussen sagte in "B.T.": "Das ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Riesenschweinerei. Ich hätte mir in meinen schlimmsten Fantasien so etwas nicht vorstellen können."

Alle betroffenen Krankenhäuser entschuldigten sich und gelobten Besserung. "So etwas darf einfach nicht passieren", sagte Eva Gierding von der "Serviceabteilung" im Reichshospital, Dänemarks renommiertestem Krankenhaus.

 
 
 
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