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Er wollte Kindern bei einem Überfall zu Hilfe kommen - und wurde selbst zum Opfer. Gegen die Jugendlichen, die einen 50-Jährigen zu Tode geprügelt haben sollen, wurde inzwischen ein Haftbefehl erlassen. Gelobt wurde unterdessen die Zivilcourage des Opfers.
Unfassbare Brutalität auf offener Straße: Ein Gruppe von Schweizer Schülern hat in München einen Geschäftsmann völlig ohne Grund angegriffen und bewusstlos geschlagen. Anschließend nahmen sie sich auch noch einen Studenten vor. Die Schüler im Alter von 15 bis 17 Jahren waren auf Klassenfahrt. Gegen sie wird wegen Mordversuchs ermittelt.
Die Zeugen widersprechen sich: Wollten Passanten dem ermordeten Geschäftsmann Dominik Brunner an einem Münchner S-Bahnhof helfen? Während die Staatsanwaltschaft Vorwürfe unterlassener Hilfeleistung zurückweist, will ein Kind anderes beobachtet haben.
Nun also doch: Bei dem Überfall auf dem Müchner-S-Bahn-Bahnsteig waren tatsächlich etwa 15 Menschen anwesend, die der tödlichen Prügel-Attacke unbeteiligt zugeschaut haben. Das hat die Münchner Polizei bestätigt. Ein Augenzeuge hatte zuvor bereits entsprechende Angaben gemacht.
Dominik B. wurde erschlagen. Weil er Mut hatte. Weil er Zivilcourage bewies. Weil er sich einmischte. Die Tat in der Münchner S-Bahn erscheint in ihrer Dimension unfassbar - einfache politische Rezepte helfen da wenig.
Im Fall des zu Tode geprügelten S-Bahn-Opfers in München hat der Obduktionsbericht Erschreckendes zu Tage gebracht: Binnen weniger Minuten schlugen und traten die Verdächtigen 22 Mal auf den Mann ein, der vier Kinder beschützen wollte. Mittlerweile wurde ein dritter Haftbefehl erlassen, einer der Täter hat sich inzwischen entschuldigt.
Die tödliche Attacke auf einen 50-jährigen Geschäftsmann in München entsetzt die Republik. Unions-Politiker verlangen härtere Gesetze und eine bessere Überwachung der Bahnhöfe. Derweil will die Staatsanwaltschaft in Kürze Haftbefehl gegen einen dritten Verdächtigen beantragen.
Sie prügeln wahllos Passanten zusammen, schlagen und treten auf ihre Opfer ein, wenn diese schon am Boden liegen: Kinder und Jugendliche ohne Mitleid. Polizei und Kriminologen sind entsetzt über die fehlende Empathie vieler junger Leute. Nur: Wie kann es dazu kommen? Was macht diese Generation so auffällig brutal?
Die Ermittler im Fall der Schweizer Schläger sind zunehmend entsetzt über die Brutalität der Jugendlichen. Wie sich gezeigt hat, prügelten die drei Schüler auch ungehemmt auf einen Behinderten ein, ehe sie einen zufällig vorbeikommenden Geschäftsmann halbtot schlugen. Die Münchner Mordkommission ermittelt.
Der U-Bahn-Schubser von München muss wegen gefährlicher Körperverletzung für zwei Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Der 70-Jährige hatte vergangenen Sommer ein Mädchen vor eine U-Bahn gestoßen. Der Rentner nahm das Urteil gefasst auf.
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