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Die fünfjährige Lea-Sophie aus Schwerin verhungerte und verdurstete. Die Eltern Stefan T. und Nicole G. stehen nun, fünf Monate nach dem Tod ihrer kleinen Tochter, wegen Mordes vor Gericht. Am ersten Prozesstag äußerte sich der Vater zum Martyrium seiner Tochter.
Sie erträumten sich ein Zuhause und sperrten die Welt aus. Doch ihre Tochter Lea-Sophie machte in der Idylle nicht mit. Nicole G. und Stefan T. gaben die Fünfjährige auf - und ließen sie sterben.
Der Hungertod der fünfjährigen Lea-Sophie hat eine Stadt verändert, in Schwerin ist nichts mehr wie es war. Der tragische Tod lastet auf der Landeshauptstadt. Die Zahl der Anzeigen wegen Kindeswohlgefährdung steigen, der Fall hat aber auch das politische Gefüge der Stadt zum Wanken gebracht.
Es ist eine trostlose Plattenbausiedlung, in der die fünfjährige Lea-Sophie wohnte - bis sie verhungerte. Die Anwohner sind geschockt, die Verwandten ratlos. Die Vorwürfe gegen die Behörden werden nun immer massiver.
Die kleine Lea-Sophie aus Schwerin ist verhungert und verdurstet. Ihre ehemalige Kindergärtnerin hat geschockt auf den Tod des Mädchens reagiert: "Wir sind alle sehr traurig und betroffen", sagte sie stern.de. Auch Kanzlerin Merkel zeigte sich tief erschüttert. Unterdessen hat Schwerins Oberbürgermeister Lücken im System der Kinder- und Jugendhilfe eingeräumt.
Die Eltern der kleinen Lea-Sophie müssen fast zwölf Jahre hinter Gitter. Das Schweriner Landgericht sprach sie des Mordes schuldig, weil sie ihre fünf Jahre alte Tochter qualvoll verdursten und verhungern ließen. Das Kind hatte zum Schluss nur noch etwa sieben Kilogramm gewogen.
Jeweils 13 Jahre sollen die Eltern der kleinen Lea-Sophie in Haft - zumindest wenn es nach dem Willen der Staatsanwaltschaft geht. Die Eltern hatten ihre fünfjährige Tochter in Schwerin qualvoll verhungern und verdursten lassen.
Zehn Tage nach ihrem qualvollen Hungertod ist Lea-Sophie in Schwerin beigesetzt worden. Ihre Eltern durften an der Trauerfeier nicht teilnehmen. Unterdessen wurden in Berlin erneut verwahrloste Kinder von der Polizei befreit.
Sie erträumten sich ein Zuhause und sperrten die Welt aus. Doch ihre Tochter Lea-Sophie machte in der Idylle nicht mit. Nicole G. und Stefan T. aus Schwerin gaben die Fünfjährige auf - und ließen sie verhungern und verdursten.
Die Schweriner Stadtverwaltung hat den Mitarbeiter, der für Lea-Sophie verantwortlich war, verteidigt. Er habe "eine subjektiv richtige Entscheidung getroffen". Jetzt wird über verpflichtende Vorsorgeuntersuchungen diskutiert. "Das ist absolut notwendig", sagte eine Mitarbeiterin des Hamburger Jugendamtes zu stern.de.
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