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Japan beschließt Atomausstieg

Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima will nun auch Japan seine Atomkraftwerke ganz abschalten. Der Ausstieg wird sich allerdings wesentlich länger hinziehen als in Deutschland.

  Das Atomkraftwerk Oi wurde als erstes nach der Katastrophe von Fukushima wieder ans japanische Netz genommen

Das Atomkraftwerk Oi wurde als erstes nach der Katastrophe von Fukushima wieder ans japanische Netz genommen

Eineinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima zieht nun auch Japan drastische Konsequenzen: Tokio hat den schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie verkündet.

Auf einem Ministertreffen sei die Entscheidung gefällt worden, in den "2030er-Jahren" aus der Atomenergie auszusteigen, wie japanische Medien meldeten. Als Enddatum wurde das Jahr 2040 genannt.

Die Regierung will zudem den Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtversorgung bis 2030 auf 30 Prozent hochfahren. Zudem soll der Stromverbrauch insgesamt vom Niveau des Jahres 2010 bis 2030 um zehn Prozent gesenkt werden.

Mit dem Beschluss folgt Tokio dem Beispiel Deutschlands, wo die Bundesregierung bereits kurz nach dem Unglück die Abschaltung aller Akw bis 2022 beschlossen hatte. In Japan hatte sich seit Fukushima zunehmend Widerstand gegen die Atomkraft formiert. Die Mehrheit der Japaner spricht sich in Umfragen für den Ausstieg aus der Kernkraft aus.

fw/AFP/DPA/Reuters/DPA/Reuters
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