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65 Milchzähne, 150 Knochenstückchen, über 3000 verdächtige Fundstücke - nach sechs Monaten sind die Ausgrabungen im ehemaligen Kinderheim auf Jersey abgeschlossen, der Ermittlungsleiter geht in Pension. Bleibt die Frage, was wirklich hinter den Mauern des viktorianischen Gemäuers geschah.
Die Untersuchungen im Kinderheim auf der Insel Jersey laufen auf Hochtouren: Nach dem Fund eines Schädelstücks haben die Forensiker weitere Knochensplitter gefunden. Ob sie menschlicher Natur sind, ist noch nicht klar. Auch konkrete Hinweise auf mögliche Morde gibt es bisher nicht.
Doch keine Morde im skandalumwitterten Heim auf Jersey: Die gefundenen Knochen stammen von Tieren oder sind mehrere hundert Jahre alt, ein Kinderschädel entpuppte sich als Kokosnuss-Schale. Noch im Juli hatte die Polizei von fünf bis sechs zerstückelten Kinderleichen gesprochen.
Die Knochenteile und Zähne, die die Polizei bei ihren Ermittlungen in dem Skandal-Heim auf der Kanalinsel Jersey entdeckt hatte, stammen möglicherweise von Kindern. Das Heim war in die Schlagzeilen geraten, weil Mitarbeiter zahlreiche Kinder systematisch missbraucht und misshandelt haben sollen.
In einem Kinderheim auf der britischen Insel Jersey ist es jahrzehntelang zu Misshandlungen und Vergewaltigungen gekommen. Wieviele Kinder der Gewalt zum Opfer gefallen sind, kann die Polizei bisher nur vermuten - und mit Spürhunden das Gelände durchsuchen.
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